Am Samstag morgen, dem 23.06., kamen wir bereits morgens um kurz nach 4 Uhr (!!!!) mit dem Nachtbus aus Huaraz in Trujillo an. Zu dieser Zeit wollten wir natürlich nicht durch die Stadt laufen und um bei einem Hostel einzuchecken, war es auch noch zu früh. Daher saßen wir bis ca. 6.30 Uhr im kleinen Terminal der Busgesellschaft rum und machten uns dann auf den Weg in die Innenstadt.
Trujillo liegt an der Pazifikküste und hat ca. 683.000 Einwohner. Die Innenstadt wird von einem schönen Platz namens Plaza de Armas (so heißt hier übrigens in jeder Stadt der Zentralplatz, wie ihr bereits gemerkt habt) geschmückt. 1535 wurde die Stadt von dem Spanier Francisco Pizarro gegründet und nach seiner Heimatstadt in Spanien benannt. In Trujillo gibt es viele schöne Kolonialbauten zu sehen.
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| Plaza de Armas am frühen Morgen bei unserer Ankunft |
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| Das Hotel war nicht unsere Preisklasse ;-) |
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| Unser luftdicht abgeschlossener Verschlag :-/ |
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| ... für den wir auch noch viel Geld bezahlen mussten |
Doch rund um Trujillo gibt es noch viel mehr Interessantes zu entdecken. 1500 Jahre alte Spuren früherer Zivilisationen bzw. großer Imperien warten auf Besucher. Zum Einen die Lehmpyramiden des Volkes der Moche und die antike Lehm-Metropole Chan Chan. Wir entschieden uns für die antike Lehmstadt Chan Chan, die vom Volke der Chimu erbaut und bewohnt wurde. Ein Großteil der riesigen Stadt mit ehemals mehr als 10.000 Gebäuden wurde zerstört bzw. verwitterte, aber der Palast namens "Tschudi" wurde schön rekonstruiert. Chan Chan wurde um 1300 erbaut und besteht tatsächlich nur aus Lehm. Es war einmal die größte Lehmziegelstadt der Welt.
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| Hier ein nicht rekonstruierter Teil der Stadt |
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| Riesige Mauern! (rekonstruiert) |
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| Die Gebilde weiter hinten waren alles mal Gebäude |
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| Die Wände hier wurden in diesem speziellen Winkel gebaut, um Erdbeben überstehen zu können |
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| Eine Reisegruppe war auch schon da |
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| Innenhof Tschudi-Palast |
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| Zum Schutz der Anlage wurden die Dächer aufgestellt |
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| Wasserbecken im Palastkomplex |
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| Die Geier warten schon! :-) |
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| Warten auf Jan, weil er noch Fotos schießt :-) |
Chan Chan liegt auf dem Weg zwischen Trujillo und dem bei Surfern beliebten Ort Huanchaco (18.000 Einwohner). Daher statteten wir diesem Ort im Anschluss noch einen kurzen Besuch zum Mittagessen ab. Auf dem Rückweg nach Trujillo hielten wir noch am Museum, das zu Chan Chan gehört.
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| Der arme Busfahrer renkt sich fast den Arm aus beim Schalten :-) |
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| Huanchaco |
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| Traditionelles Boot, leider war das Wetter so blöde |
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| Sieht auf dem Foto schöner aus als in Wirklichkeit... |
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| Die Fahrersitze hier sind verschärft :-) |
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| Nun im Museum angekommen |
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| Die Moche waren ein alter Volksstamm |
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| Der Chirimoya-Frucht nachempfunden |
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Das ist so ein traditionelles Boot, wie das, was wir am Strand gesehen haben. Zumindest so ähnlich. |
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Nackthund Ihre Körpertemperatur ist angeblich höher als die normaler Hunde. Daher werden sie in der traditionellen Medizin als Körperwärmer für Menschen mit Arthritis verwendet. |
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| Fühlt sich komisch an... Aber lieb war das Tierchen :-) |
Am nächsten Morgen verließen wir Trujillo bereits wieder und nahmen um 10.30 Uhr den Bus nach Piura, unserem letzten Stop in Peru. Um 17 Uhr kamen wir in Piura an und kauften uns auch direkt
ein Ticket für die Weiterreise nach Ecuador. Die Nacht verbrachten wir
allerdings noch in einem billigen Hostel in Piura, bevor wir am nächsten
Morgen um 9.30 Uhr in den Bus nach Loja in Ecuador stiegen.
Piura liegt ebenfalls an der Küste und zählt rund 370.000 Einwohner. Auch wenn Piura bereits 1532 von Francisco Pizarro als
San Miguel de Piura gegründet wurde und damit erste spanische Stadt in Peru war, sind nur wenige Gebäude aus der Kolonialzeit erhalten. Die Kathedrale stammt aus dem Jahr 1588.
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| Wahrscheinlich Plaza de Armas in Piura :-) |
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| Kathedrale |
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| Hier gabs auch tollen Kuchen :-) |
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| Unser Zimmer war ganz ok für den billigen Preis, aber das Gemeinschaftsbad war nicht so prickelnd... |
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| Hostel |
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| Unser Zimmer lag im 5. Stock, ächz :-) |
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