Am Montag, den 28.05.startete unser kleines Flugzeug von La Paz nach Rurrenabaque. Dadurch, dass wir den Flieger nehmen und nicht den Bus, zahlen wir zwar anstatt 8 Euro pro Person knapp 50 Euro,
ersparen uns aber die Strapazen einer langen Busfahrt über schlechte
Straßen und kommen stattdessen nach 50 Minuten Flug entspannt an. :-)
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| Wir sind mit dem kleinen Flugzeug geflogen. :-) |
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| Kleines Futterpaket |
Mit nur 50 Minuten Flugzeit war es einer der kürzesten Flüge unserer
Reise, aber auch einer der unruhigsten. ;-) In Rurrenabaque angekommen
waren wir etwas enttäuscht, denn es regnete!! Aber trotzdem war es noch
schön warm, so wie man sich das eben im Amazonasbecken erhofft. :-) Eine willkommene Abwechslung nach dem kalten La Paz :-)
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| Die Landebahn in Rurrenabaque besteht aus einer Graspiste :-) |
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| Rurrenabaque in der Nähe des Flusses "Rio Beni" |
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| Wie gesagt, die Kühlung von Eiern wird bei uns überbewertet ;-) |
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| Abendstimmung am Rio Beni |
Nachdem wir ein Hostel gefunden hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem vertrauenswürdigen Reisebüro, wo wir entweder eine Dschungel- oder eine Pampastour buchen wollten. Dolphin Travel gefiel uns ganz gut und somit buchten wir dort für den kommenden Tag eine 3 Tage / 2 Nächte - Tour in die Pampa. Dort soll man nämlich leichter Tiere beobachten können als im Dschungel. Zwar ist es dort auch touristischer, aber nun ja - irgendwas ist immer. :-)
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| In unserem Zimmer hatten wir die Qual der Wahl :-) Aber laut war es hier! :-( |
Dienstag morgen trafen wir uns mit den anderen Teilnehmern am Reisebüro und waren überrascht: Unsere Gruppe bestand aus 4 Schweizern und (uns eingerechnet) 4 Deutschen. Na sowas. Wir hatten es uns schon ein wenig internationaler gewünscht, aber da kann man eben nichts machen. Aber zum Glück hatten wir auch 2 Jeeps und 2 Guides, so dass wir die meiste Zeit nur zu viert waren. Zuerst ging es 3 Stunden mit dem Jeep nach Santa Rosa, einem sehr kleinen Ort nordöstlich von Rurrenabaque.
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| Tankstop |
In Santa Rosa stiegen wir dann zu viert mit dem Guide in ein kleines Boot, welches uns innerhalb von ca 2 Stunden herrlicher Fahrt zu unserer Unterkunft brachte. Die ganze Gegend dorthin steht derzeit unter Wasser, was ca. 6 Monate pro Jahr der Fall ist. In der trockenen Zeit kann man zwar besser Tiere beobachten, aber nun waren wir eben grad zur anderen Zeit hier. Es ist aber toll anzuschauen, wenn die gesamte Gegend unter Wasser steht. Es gibt neben dem Hauptfluss Yacuma unzählige kleine Wasserwege, die zwischen Büschen und Gräsern hindurchführen. Manchmal sind sie jedoch so flach, dass man das Boot mal schieben muss.
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| Mit so einem kleinen Boot ging es dann weiter |
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| Kormoran beim Flügel trocknen |
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| Immer der Fahne hinterher :-) |
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| Kopf eines Capybaras, auch Wasserschwein genannt. Es ist das größte Nagetier der Erde und wird bis zu 1,30 m lang und 60 cm hoch. Das Maximalgewicht liegt bei 80 kg!!! :-) Zur Orientierung auf dem Foto: Links ist die Nase, dann das Auge, dann rechts die beiden Öhrchen :-) |
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| Der Boden ist trügerisch, überall ist Wasser drunter |
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| Finde den Schlangenhalsvogel! :-) |
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| Wenig Platz auf so einem kleinen Ast :-) |
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| Manchmal waren die Wasserwege ganz schön schmal |
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| Der erste Squirrel-Monkey :-) |
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| Hoatzin-Bird, ein pflanzenfressender Vogel, der bis 65 cm groß wird |
In der Unterkunft wartete eine nette Frau mit ihrem kleinen Sohn Raffael auf uns, über den wir uns immer herrlich amüsierten. :-) Die gute Pati verwöhnte uns die ganzen Tage dort mit viiiiiel leckerem Essen, das war prima. Geschlafen haben wir dort in einem Schlafsaal zu sechst, ein Pärchen hatte sich ein Privatzimmer gegönnt.
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| Ausguck vom Guesthouse :-) Von hier konnte man prima Sonnenuntergänge und Delfine beobachten |
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| Guesthouse |
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| Unser Schlafsaal :-) |
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| 3 Kaimane wohnten auch mit am Hostel :-) |
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| Rosa Flussdelfin |
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| Sonnenuntergang |
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| So lecker wurde uns das Essen angerichtet :-) |
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| Die Mückennetze waren super dicht :-) |
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| Man durfte nur keine Platzangst haben ;-) |
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| Toiletten und Duschen |
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| Abenteuerlicher Weg zum Bad :-) |
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| Ausruhbereich |
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| Speiseraum |
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| Weg zum Ausguck |
Am ersten Abend dort machten wir nach Sonnenntergang einen Bootsausflug, um in der Dunkelheit mit unseren Taschenlampen Kaimane zu suchen. Wir konnten auch ein paar entdecken, denn ihre Augen reflektieren wie Katzenaugen. Leider waren die Moskitos in der Dunkelheit auch sehr aktiv, so dass wir trotz langer Kleidung völlig zerstochen wurden. :-(
Der zweite Tag in der Pampa begann sehr früh, wir wollten nämlich mit dem Boot rausfahren, um den Sonnenaufgang auf dem Wasser zu genießen.
Nach dem Frühstück schlüpften wir alle in die bereitstehenden Gummistiefel und fuhren mit dem Boot los, um Anacondas zu suchen. Leider (oder zum Glück?) haben wir keine gefunden, obwohl wir eine ganze Zeit tapfer durch die Pampa stapften. Moskitos gab es jedoch wieder tonnenweise...
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| Hoatzin Bird - der macht übrigens enormen Krach!!! |
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| Da waren wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um dieses schöne Bild zu bekommen! :-) |
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| Squirrel-Monkey |
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| Ups, festgefahren! Das Wasser war zu niedrig, so dass die Männer schieben mussten :-) |
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| Tolle wasserabweisende Blätter gab es hier |
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| Plötzlich kreuzte sowas wie ein Emu unseren Weg! |
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| Eine riesige Eule saß im Baum :-) |
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Hier stapfen wir mit mehr oder weniger Begeisterung (je nach Teilnehmer ;-))
durch die Matsche auf Anacondasuche |
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| Jemand mit mehr Begeisterung :-) |
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| Hier hat sich jemand ein kleines Nest gebaut :-) |
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| Hier überall können die Anacondas sein |
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| Jemand mit weniger Begeisterung aber mehr Mückenstichen ;-) |
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| Unser Guide |
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| Der war zu schnell :-) |
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| Das ist Pedro, einer der Kaimane, die unter und am Hostel wohnten. Er hat einen verstümmelten Arm... |
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| So nah leben hier Mensch und Tier beieinander |
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| Raffael :-) |
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| Pedro von seiner Schokoladenseite :-) |
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| Rote Brüllaffen hoch oben im Baum, nur dank des Zoomes fotografiert |
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| ...ich glaub es ist ein Junge ;-)) |
Nachmittags machten wir uns auf, um mit den rosa Delfinen
zu schwimmen. Manchmal kommen sie ganz nah und man kann sie berühren,
aber diesmal hatten die Delfine keine Lust. Ich berührte nur einmal
einen versehentlich unter Wasser mit dem Fuß ;-) Trotzdem war es eine
tolle Sache, so nah neben den Delfinen zu schwimmen und nie genau zu
wissen, wo neben oder hinter dir sie als nächstes auftauchen.
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| Delfin!!!! :-) |
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| ... und wieder geht ein schöner Tag zu Ende ... |
Am dritten und letzten Tag fuhren wir morgens raus, um Piranhas zu angeln. Am Tag zuvor hatte dies die andere Gruppe schon getan und es gab somit Piranha zum Abendbrot. Lecker wars! :-) Allerdings wurde deren Guide dabei tüchtig in den Finger gebissen und wir mussten ihn erstmal mit Pflaster versorgen. Unsere Piranha-Jagd war nicht sonderlich erfolgreich, lediglich der Guide fing einen und die Schweizerin aus unserer Gruppe. Wir ließen die Fische dann aber wieder frei :-)
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| Nochmal ein Capybara :-) |
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| Piranha |
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| Flüchtendes Capybara |
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| Voller Inbrunst - es hat sogar die Augen zu :-)) |
Zurück in der Unterkunft hieß es dann schon Sachen packen
und nach einem frühen Mittagessen machten wir uns erst mit dem Boot,
dann mit dem Jeep auf dem Rückweg nach Rurrenabaque.
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| Unterwegs sahen wir noch ein Faultier hoch oben im Baum :-) Man beachte die Krallen! |
In Rurrenabaque verbrachten wir noch eine weitere Nacht, bevor wir dann am Freitag, 01.06., wieder zurück nach La Paz flogen.
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| Wieder ein herrliches Zimmer, aber schön günstig :-) |
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| Blick von der Terrasse |
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| Nr 7 war unser Zimmer, rechts im Bild das Gemeinschaftsbad. Die Tür ließ sich übrigens nicht verriegeln ;-) |
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| Touri-Straße in Rurre |
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| Unten am Fluss |
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| Airport in Rurre :-))) |
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| Flughafenfeuerwehr :-) |
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| Unser Vogel, der uns wieder nach La Paz brachte |
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| Adieu Grün, willkommen La Paz ;-) |
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