Nach dem Besuch des Basecamps machten wir uns auf den Weg zur tibetisch-nepalesischen Grenze. Je näher wir der Grenze kamen, desto grüner und feuchter wurde die Landschaft. Mittagspause machten wir in dem kleinen Städtchen Tingri, wo wir wieder auf den Friendship-Highway gelangten. Der Friendship-Highway zählt wohl zu den schönsten Strecken der Welt und führt von Lhasa nach Kathmandu.
In der äußerst hässlichen und unsympathischen Grenzstadt Zhangmu mussten wir noch eine Nacht verbringen. Als wir gerade ein Zimmer im 3. Stock eines Guesthouse besichtigten, wackelten plötzlich die Wände und der Boden unter uns. Ein Erdbeben!! Zum Glück passierte uns allen nichts, in Nepal und Indien gab es jedoch mehrere Verletzte.
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| Stau :-) |
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| Die Bierflaschen fein säuberlich gestapelt :-) |
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| Übelkeit wegen der mehr als holprigen "Straßen" :-( |
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| Erntezeit - alles noch echte Handarbeit |
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| Im nächsten Moment schepperte es und ein Auto fuhr gegen unseren Bus, außer Blechschaden jedoch nix passiert :-) |
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| Wandschmuck in einem kleinen Lokal in Tingri |
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| Links sieht man nochmal einen Wasserkocher :-) |
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| Letzter hoher Pass in Tibet, Nepal ist schon in Sichtweite :-) |
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| Die riesigen Viecher latschen hier einfach so rum - völlig unbeeindruckt vom Verkehr. Im Gegensatz zu uns müssen sie auch nicht ständig ihren Pass vorzeigen :-) |
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| Riesige Wasserfälle am Wegesrand |
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| Nebelschwaden und Sprühregen - oder doch tief hängende Wolken? |
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| Zhangmu |
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| Die Stadt besteht nur aus einer einzigen Straße, die sich den Berg hinunter schlängelt |
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| Mit Keks vor der Nase schläft es sich besonders gut :-) |
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| Schöner bunter LKW :-) |
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| Auf dem Weg zum Grenzposten |
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| Grenzstation |
Am nächsten Morgen machten wir uns die letzten Meter auf zum Grenzübergang und nach einigen Pass- und Gepäckkontrollen befanden wir uns in Nepal :-) Überall sattes Grün, indisch-aussehende Menschen, bunt bemalte indische LKWs und eine tolle Atmosphäre. Nachdem wir unsere Visa am Grenzposten völlig unkompliziert beantragt hatten, teilten wir 5 uns einen Jeep mit Fahrer, der uns in die nepalesische Hauptstadt Kathmandu fuhr.
Das Erdbeben hatte eine Stärke von 6,9, das Epizentrum lag in einer abgelegenen Region zwischen den nordöstlichen indischen Bundesstaat Sikkim und Nepal im Himalaja. Es sind mindestens 63 Menschen ums Leben gekommen. In Nepal allein gab es mindestens acht Todesopfer, drei davon beim Einsturz einer Mauer an der britischen Botschaft in der Hauptstadt Kathmandu.
AntwortenLöschenSoviel dazu, was ihr da miterlebt habt!
Erika