Mittwoch, 21. September 2011

Nepal - Kathmandu

Nach einer ca fünfstündigen Fahrt von der nepalesischen Grenzstadt Kodari kamen wir am Montag, 19.09., in Kathmandu an. Die Strecke führte eine ganze Weile entlang des Flusses Bhote Koshi und wird Arniko Highway genannt. Auf der Fahrt machten wir einen Stop am zweithöchsten Bungeesprung der Welt (160 m), ausgehend von einer Hängebrücke.

Grenzstadt Kodari

Viel Verkehr auf dieser Strecke

Bhote Koshi




Ganz schön knapp manchmal -wird aber noch schlimmer ;-)

Rumpelpisten :-)

Erdrutsche gibt es hier häufig


Das ist die Brücke, von der man den zweithöchsten Bungeesprung der Welt machen kann

Tapfer lächelnd - aber zum Springen reicht der Mut nicht :-)

Ganz schön hoooooch und wackelig!!

An den gelben Rohren befinden sich die kleinen Balkone, wo man festgekettet wird um abzuspringen

Schauen ja - springen nein :-)

Blütendeko :-)


Kamerakind der Stunde :-)



Wichtige Accessoires eines nepalesischen Jeeps: solarbetriebene Gebetsmühle, Kompass und gelbes Pulver :-)

Mittagessen im Straßenlokal :-)

Typisches nepalesisches Essen "Daal bhaat tarkaari".
Die Nepali essen mit der rechten Hand, wir mit Löffeln :-)



In Kathmandu haben wir uns mit unseren Freunden von der Tibettour gemeinsam ein Hostel im beliebten Touristenviertel Thamel gesucht. Thamel ist völlig übersät von Souvenirständen, Klamottenläden, Schmuckläden, Buchläden, Hostels, Restaurants und allem Möglichen sonst. Überall wuseln sowohl Touristen als auch Nepalis und die kleinen Straßen sind voll von Rikschas, Motorrädern und Taxis. Trotzdem herrscht eine schöne entspannte Atmosphäre, man kann hier die Tage prima nur mit bummeln, schauen, essen, bummeln und schauen verbringen :-) Sehr sehr praktisch ist, dass die meisten Nepalis sehr gut englisch sprechen und man sich somit ganz prima verständigen kann. Endlich sind wir auch mal in der Lage, in ganzen Sätzen mit den Leuten sprechen zu können und viele Infos von und über die Einheimischen bekommen zu können.

Kathmandu hat mehr als 700.000 Einwohner und wenn man über diese Stadt recherchiert, erhält man viele Beschreibungen: einzigartig, chaotisch, dreckig, Stadt mit 1000 Gesichtern, Umweltskandal, Freizeitpark?, Touristenfalle, heilige Stadt, Müllhalde, ...

Jedenfalls ist Kathmandu ein Schmelztiegel zahlreicher ethnischer Gruppierungen und Heimat der Newar. Die Newar sind eine Volksgruppe, die die fähigsten Handwerker und geschäftstüchtigsten Kaufleute Nepals hervorbrachten. Der Handel hat in Kathmandu von alters her eine große Rolle gespielt - die Stadt kontrollierte mehr als 1000 Jahre lang die wichtige Karawanenstraße zwischen Tibet und Indien. Dank der florierenden Handelsgeschäfte blühte stets auch das Handwerk der Newar. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass sich Nepals Hauptstadt so rasch den Tourismus als lukrative Einnahmequelle erschlossen hat. (Quelle: Stefan Loose, Nepal)

2,5 Tage lang haben wir uns in Thamel treiben lassen und etliche Bilder geschossen :-)


So lecker :-)


Au weia... Lustiger Abend wars :-)

China hat ihn dolle geprägt :-)))

Alles alle :-( Lecker wars - und Happy Hour :-)


Frühstück über den Dächern Thamels

Hier laufen Affen auf den Dächern rum :-)





Mitten in der Stadt findet man immer mal ein Rind :-)


Er hat alles im Blick von dort oben :-)



Was wohl der TÜV dazu sagen würde? :-)



Fleißige Schüler :-)

begrünte Dachterrassen

Unser Schlafgemach :-)

Noch müde :-)

Schulpause


Nach dem Rumgammeln in Thamel stand uns der Sinn wieder nach etwas Kultur und wir haben die Tempelanlage Swayambhunath (auch Swayambhu genannt) besichtigt. Touristen bezeichnen die Anlage auch gern als "Affentempel", weil es dort von Affen wimmelt, aber dieser Name wird dem Tempelgelände nicht gerecht. Zentrum der Anlage ist ein uralter Stupa von höchster symbolischer Bedeutung, er ist die Quelle der legendären Entstehungsgeschichte des Kathmandutals. Inschriften datieren den Stupa auf das 5. Jahrhundert.

Swayambhunath liegt auf einem Hügel, der angeblich bereits vor der Ankunft der Buddhisten vor 2000 Jahren als animistische Kultstätte genutzt wurde. Tantrische Buddhisten (es gibt mehrere Formen des Buddhismus) sehen in Swayambhunath das bedeutendste "Kraftzentrum" des Kathmandutals. Eine Chronik besagt, dass man mit einem hier verrichteten Gebet 13 Milliarden Mal mehr Verdienste erwirbt als anderswo. Seit der Invasion Chinas in Tibet im Jahre 1959 wurde die Umgebung Heimat vieler Exil-Tibeter.

Affenbabys sind schon süß :-)

Von einem alten Mann wurden wir gegen eine kleine Spende mit rotem Punkt und Blütenblättern verschönert :-)


Entspannter Empfang :-)


Sie sehen niedlich aus, aber sind mit Vorsicht zu genießen.
Sarah wurde von einem Affen ins Bein gezwickt :-)


Nepalische Kunstwerke

Der schöne alte Stupa.
Unter dem roten "Vorhang" sieht man gut die "Buddha-Augen",
ein häufig zu sehendes Symbol in Nepal



Blick vom Tempelgelände auf Kathamandu








Mönche bei der Pause :-)

Gebetsmühlen



Hier sind wieder schön die Buddha-Augen zu sehen



Dieses arme kleine Kerlchen wurde wohl von größeren Hunden gebissen und läuft nun mit einem halb abfallenden Verband durch die Gegend. Viiiiel zu dünn und sehr bedauernswert. Ein nepalesischer Mann sagte mir, ich könne ihn mitnehmen, wenn ich ihn mag. Und wie ich ihn mochte!!!!!!!!!










Sie haben sich nichts mehr zu sagen ;-)


Blick von der Tempelanlage über Kathmandu












So harmlos wie sie aussehen, sind sie echt nicht. Manchmal sind sie sogar ziemlich aggressiv.




Ein- und Ausgang der Tempelanlage

Blick aus der Ferne zum Tempelgelände

3 Kommentare:

  1. Hallo Ihr beiden,
    bei dieser Straßenführung schlägt das Busfahrerherz höher, oder?
    Sabrina, auch wenn Dir das Herz blutet, Du kannst leider nicht alle Tiere retten.
    Bleibt gesund und laßt Euch nicht vom Affen zwicken! Viele Grüße Ines

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  2. Immer diese Bilder vom lecker Essen!! Wir sind deshalb heute abend auch gleich mal in den "Brander Hof" zum lecker Essen gefahren! Dort haben wir uns ganz cool neben einen PKW mit Kasseler Kennzeichen gestellt. Ganz so lustig haben wir uns dort nicht getrunken, aber jetzt gibt es noch einen Whisky!!
    Skypen heute nachmittag war auch nicht mehr möglich, da ich mich wieder mal selbst "entschärft" hatte und dann erst mal eine halbe Stunde bei der Telekom in der Warteschleife gehangen habe, bis ich dann einen zur Fehlerbehebung an der Strippe hatte.
    Erika und Günther und die drei Mäusefänger

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  3. @ Ines:

    Oh jaaa, da schlägt das Busfahrerherz höher! :-) Zum Glück haben wir die Affen unbeschadet überlebt! Nun sind wir in Pokhara, was eine sehr schöne entspannte Stadt am See ist. Wir überlegen nun, ob wir ein Trekking mit oder ohne Guide machen. Ist eben viiiiiel günstiger ohne.
    LG von uns zu euch :-)


    @ die lieben 5:

    Das macht ihr genau richtig mit dem schönen Essen in Brand! Wow, ein Kasseler in Brand? :-) Hoffentlich können wir mal wieder skypen! Leider haben wir in der Gartenbutze wo wir nun schlafen kein Internet, aber in den Cafés gibt es welches. Wie ist die aktuelle Mausquote? :-)

    Liebe Grüße!!!

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