Donnerstag, 12. April 2012

Neuseeland - Vom Nugget Point bis Te Anau

Am Montag morgen, 09.04. (übrigens Ostermontag) sind wir dann über die Orte Milton und Balclutha zum Nugget Point gefahren, wo man einen schönen Ausblick auf das Meer hatte. Zudem konnte man Seehunde aus der Ferne beobachten. Aber unsere gestrigen Erfahrungen im Seehund-Fotografieren sind einfach nicht mehr zu überbieten :-)

Leuchtturm am Nugget Point
 


Auch graues Wetter macht schöne Fotos :-)



Badespaß im Pool :-)

Ausblick vom Nugget Point


Erinnert doch irgendwie an die Frisur mancher älterer Herren ;-)


Mit Fernglas beobachtet es sich gut :-)




Anschließend konnten wir noch an einem Strand die wunderschönen Paua-Muscheln sammeln, die herrlich in Regenbogenfarben schimmern.


Zwischen den schwarzen Steinen am Strand lagen die tollen Muscheln
(von denen wir leider dummerweise kein Foto gemacht haben) :-)





Danach folgten wir der "Southern Scenic Touristic Route" an der Küste entlang, bis wir an der Curio Bay bei Waikawa ankamen. Dort nistet eine riesige Kolonie Gelbaugen-Pinguine und wir hatten die Chance, einige hervorragende Schnappschüsse von den schönen Tieren machen zu können. Man darf sich den Tieren nur bis auf wenige Meter Entfernung nähern, überall stehen Infoschilder darüber. Aber scheinbar haben die Pingis die Schilder nicht gelesen, denn sie kamen ganz schön nah an uns heran ;-) Zu den Pinguinen gab es noch einen versteinerten Wald zu sehen, bzw einige versteinerte Bäume.

Unterwegs sahen wir diesen völlig verrückten Garten in dem kleinen Ort Owaka - da hat jemand ein Herz für Tee :-)




Blick auf die Tautuku Bucht



Versteinertes Holz

... hier auch nochmal.

Und hier ebenfalls, diesmal aber an einer Felswand.
 
Der Gelbaugen-Pinguin ist eine der seltensten Pinguinarten, es gibt nur noch circa 4800 geschlechtsreife Individuen. Er lebt nur im südlichen Neuseeland und auf den Auckland- und Campbell-Inseln. Diese Sorte Pinguin erreicht eine Körpergröße zwischen 58 bis 76 Zentimeter. Wie bei vielen anderen Pinguinarten variiert das Gewicht während des Jahres sehr stark. Männchen wiegen zwischen 4,4 und 8,5 Kilogramm. Weibchen wiegen zwischen 4,2 und 7,5 Kilogramm. Ihre Brutkolonien finden sich ausschließlich im Südosten der Südinsel Neuseelands. Die Hauptnahrung des Gelbaugen-Pinguins ist zum Großteil Fisch. Sie finden ihre Nahrung gewöhnlich in Gewässertiefen zwischen zwanzig und sechzig Meter. Die Pinguine suchen ihre Nahrung überwiegend tagsüber und nutzen meist Gewässer in Küstennähe. Während der Nacht halten sich die meisten Pinguine in ihren Brutkolonien auf. Sie verlassen diese gewöhnlich mit dem ersten Tageslicht und kehren zwischen 16 und 19 Uhr wieder an die Küste zurück. (Quelle: Wikipedia, was sonst ;-))

Darf ich vorstellen - ein schönes Exemplar eines Gelbaugen-Pinguins :-)

... und hier einer in der Mauser :-)




Der hat ganz schön rumkrakeelt, der kleine Kerl! :-)

Sieht irgendwie schlecht gelaunt aus, oder? ;-)








Häääääää? :-)

Uaaah, glatt!!! ;-)


Nochmal versteinertes Holz

Sehr schöne Infotafeln gab es hier, hoffentlich lesen die auch alle Besucher.


Die sehen ja wirklich witzig aus in ihrer Mauser :-)




Anschließend kamen wir noch an den Niagara-Falls vorbei :-)




Jaa, das sind sie, die Niagara-Falls! Zumindest die Neuseeländischen ;-)


Die Nacht verbrachten wir dann nach langem Überlegen in der Nähe Invercargills auf einem Campingplatz.
 
Abendstimmung auf dem Weg zum Nachtlager :-)
Gegenverkeht gibt es hier nicht soooo viel ;-)

Fast vorbildliche Viertel-vor-Drei-Stellung :-)
Er ist ja auch im Urlaub ;-)


Am Dienstag morgen machten wir einen Ausflug nach Bluff. Dabei handelt es sich um eine Stadt im Süden Invercargills, die auf einer kleinen Halbinsel liegt und weltweit für ihre Austern bekannt ist. Bluff ist sogar die südlichste Ortschaft der Südinsel Neuseelands. Somit auch der südlichste Punkt unserer gesamten Reise! :-) Eigentlich wollten wir dort auch Austern zu Mittag essen, es wurden dann aber doch eine fette Fischsuppe (Chowder genannt) und Fish und Chips :-)

Am Aussichtspunkt von Bluff




Wegweiser am Stirling Point

Sehr unscharf, aber der Beweis, dass wir da waren ;-)
Das passiert leider manchmal, wenn man sich von anderen Leuten fotografieren lässt. ;-)
 



Schönes Haus in Bluff

Lecker wars, auch wenn der Chowder ein wenig eklig gerochen hat und genug Fett für die ganze Woche enthielt :-)
PS: Es ist nur das T-Shirt, das Jan etwas füllig aussehen lässt. Er ist rank und schlank wie immer :-)

Nette Deko in Bluff



Nach dem Essen fuhren wir dann direkt nach Invercargill, um uns die Stadt anzusehen. Dort leben ca 53000 Einwohner.

Kathedrale




Civic Theatre

Kirche

Wasserturm

Wichtiger Laden ;-)

... funktioniert auch als Drive-In :-)


Abends fuhren wir noch in die Nähe des Lake Hauroko, ca. 20 km von der Ortschaft Clifden entfernt.
 



Unterwegs gab es noch diese riesige Paua-Muschel am Wegesrand in einem kleinen Ort.
Sie besteht aus zahllosen kleinen Stücken echter Muscheln.

Kurzer Stopp noch am Meer, bevor wir nach Clifden ins Landesinnere abbogen
Abendstimmung unterwegs

Der Großteil des Weges ab Clifden war eine rumpelige Schotterpiste, aber es lohnte sich. :-) Der Hauroko-See ist ca 63 km² groß und liegt im Südwesten der Südinsel Neuseelands. Er ist etwa 40 km lang und mit einer maximalen Tiefe von 463 Metern ist er der tiefste See Neuseelands und der Inselwelt des Pazifiks (die als Ozeanien zusammengefasst wird). Am See übernachteten wir auf einem einfachen Campingplatz namens "Thicket Burn".





Mittwoch morgen starteten wir zu einer dreistündigen Wanderung am See, hinauf zu einem schönen Aussichtspunkt.



Lake Hauroko




Ganz schön hohes Gestrüpp stand hier rum :-)






Geschafft! :-)

Schöne Waldwege gabs hier






Keine Ahnung, wie dieser Vogel heißt. Aber wir nannten ihn nur "Aggro-Piep" weil er völlig hektisch und scheinbar planlos um uns und auf uns zu flog. Von der Sorte gibt es hier einige! :-)


Seestrand :-)

Bitte nicht essen ;-)
 
Straße zurück nach Clifden


Schafe gibt es in Neuseeland etliche!




Nach unserer Wanderung fuhren wir nochmal ein Stück unserer gestrigen Tagesstrecke zurück. Als wir den Ort Tuatapere gestern durchquerten, sahen wir nämlich Schilder, dass es dort tolle Würstchen geben soll. Und diese gingen uns nicht mehr aus dem Kopf :-) Deshalb fuhren wir nochmal zurück, um dort Würstchen zu kaufen und zu verspeisen :-) Lecker war's! :-)

Pur und mit Käse überbacken :-)


Dann machten wir uns auf den Weg nach Clifden, wo eine schöne alte Brücke namens "Suspension Bridge" steht. Sie überspannt den Waiau River mit ihren 111,5 Metern, gebaut wurde sie im Jahre 1899. Mittlerweile ist sie aber aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Mural in Clifden





Anschließend machten wir uns auf den Weg zu dem Ort Te Anau, wo wir unser Nachtlager auf dem kostenlosen "Queens Reach Campground" an einem Fluss errichteten. Zwischendurch machten wir noch Halt für Fotos an den Takitimu Mountains und am Lake Manapouri.

Blick auf Takitimu Mountains


Schöne Idee :-)


Manapouri Lake










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