Donnerstag, 12.04, machten wir uns morgens auf den Weg nach Milford, um den großartigen Milford Sound zu besichtigen. Nähere Infos dazu folgen noch :-)
Auf dem Weg nach Milford gab es schon einige schöne Sachen zu sehen, wie etwa die Mirror-Lakes (Spiegelseen) und Lake Gunn. Dazu den beeindruckenden Homer-Tunnel mit 1219 m Länge, den man durchqueren muss.
 |
| Das Wetter sah zuerst nicht so vielversprechend aus... |
 |
| Am Morgen war das Wasser leider unruhig und die Spiegelung daher nicht so schön. |
 |
| Jan an den derzeit nicht spiegelnden Spiegelseen ;-) |
 |
| Lake Gunn spiegelte dagegen wunderbar :-) |
 |
| Einfahrt Homer-Tunnel |
 |
| ... und wieder heraus! :-) |
In Milford angekommen, schauten wir uns erstmal nach einer
günstigen Bootsfahrt um, denn der Milford Sound lässt sich am Besten
per Boot erkunden.Günstig sind die Fahrten alle nicht, aber bei manchen
ist die Fahrstrecke ein klein wenig anders und man hat manchmal einen
Guide dabei. Nachdem wir uns zwei Tickets gekauft hatten, ging es auch
kurz darauf schon los zu unserer zweistündigen Bootsfahrt. :-) Zuvor
aber noch ein paar Infos über den Milford Sound, wie immer mit Hilfe des
herrlichen Wikipedias, da unsere ganzen Neuseelandunterlagen schon nach
Hause geschickt sind, wenn wir diesen Bericht hier schreiben ;-)
Der Milford Sound ist ein 15 km langer Fjord und eine der
Haupt-Touristenattraktionen der Südinsel Neuseelands. Er gehört sogar
zum Weltnaturerbe der UNESCO. Der Fjord entstand durch die
Gletscherbewegungen der Eiszeiten. Der Milford Sound erstreckt sich 15
Kilometer von der Tasmansee ins Land und wird von bis zu 1200 Meter
hohen Felswänden umgeben. Die höchste Erhebung ist der Mitre Peak
(Bischofshut) mit 1692 Metern.
Durch Steigungsregen an den direkt anschließenden neuseeländischen
Alpen gehört der Milford Sound zu den regenreichsten Gebieten der Erde!
Jährlich fallen hier bis zu 8000 mm Niederschlag. Zum Vergleich: In
Deutschland regnet es durchschnittlich jährlich nur 750 Liter pro m²,
was 750 mm Niederschlag entspricht. (Quelle:
http://www.spektrum.de/alias/616625) Allerdings regnete es zum Glück
nicht, als wir dort waren! :-)
An den Hängen wächst ein gemäßigter Regenwald. Die Abgrenzung zum
tropischen Regenwald ist durch seine Lage in gemäßigten Klimazonen
gegeben.
Jeder Regenfall schafft Dutzende vorübergehende Wasserfälle an den
umgebenden Steilhängen, von denen einige eine Länge von 1000 Metern
erreichen. Jedoch kann das Regenwasser auch das Abrutschen von Teilen
des
Regenwalds verursachen. Im Wasser leben Delfine, Robben und Pinguine.
Wir haben jedoch nur Robben gesehen, aber immerhin :-)
Das Wasser des Fjordes bildet zwei Schichten. Das schwerere
salzhaltige Meerwasser wird von einer Schicht Süßwasser überdeckt. Diese
enthält viele durch den starken Regen aus dem Boden gelösten
Gerbstoffe. Dadurch herrschen im darunter liegenden Salzwasser
Lichtverhältnisse die es sonst nur in weit größeren Tiefen gibt. So
lassen sich im Milford Sound Flora und Fauna der Tiefsee beobachten.
(Quelle: Wikipedia)
 |
| In der Mitte sieht man den Mitre Peak. Er ist übrigens einer der welthöchsten Berge, die aus dem Wasser ragen. |
 |
| Blick vom Boot zurück |
 |
| Kupfer an den Felswänden |
 |
| Kalt wars! |
 |
| Wendepunkt der Bootsfahrt "St Anne Point" |
 |
| Hier sieht man gut den Regenwald |
 |
| Stirling Falls mit 155 m Höhe |
 |
| Die schönen Robben! :-) |
 |
| Noch ein ganz junges Tier! Wenn auch leider etwas unscharf. |
 |
| Bowen Fall, 160 m Höhe |
 |
| Unser Boot mit dem Mitre Peak |
Nach unserer Bootsfahrt machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Te Anau, bzw. zu unserem Schlafplatz von letzter Nacht, dem "Queens Reach Campground". Unterwegs stoppten wir an den beeindruckenden Gletschermühlen "The Chasm" und nochmal an den Spiegelseen.
 |
| Die Steinformen sind alle durch Wasser entstanden |
 |
Diese Vögel gibt es hier haufenweise. Sie heißen "Kea" und sind leider ziemlich aufdringlich.
Vor dem Füttern der Vögel wird überall gewarnt, da sie sich dann irgendwann
nicht mehr selbst ernähren können und noch mehr zur Plage werden. |
 |
Der Alptraum eines jeden, der sein Auto liebt ;-)
Die Keas knabbern auch gern Gummiteile der Autos an ;-) |
 |
| Nachmittags machten die Spiegelseen ihrem Namen aber alle Ehre! :-) |
 |
| Da weiß man gar nicht mehr, wo oben und unten ist :-) |
 |
| Gespiegelt sieht man manches besser als in Wirklichkeit |
 |
| Lake Te Anau |
 |
| Am nächsten Morgen gab es wieder einen Regenbogen :-) |
 |
| Nochmal Takitimu-Berge |
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen