Mittwoch, 25. April 2012

Chile - Santiago de Chile

Am Sonntag, 22.04. kamen wir mittags um 12.30 Uhr auf dem Flughafen in Santiago de Chile an. Da wir aufgrund des "Doppeltages" recht müde waren, beschränkten wir uns an diesem Tag auf Hostelsuche und Pizza essen. :-) Santiago ist übrigens die Hauptstadt Chiles und hat rund 5,5 Millionen Einwohner. Gigantisch, nach den ganzen Wochen in Tasmanien und Neuseeland! Mitsamt der umliegenden Gebiete wohnen ca. 40 % aller Chilenen in dem Bereich um Santiago.

Angekommen! :-)


Am nächsten Morgen ging die Erkundung jedoch los! Tollerweise gibt es in Santiago Stadtführungen, die zu Fuß durchgeführt werden. Sie dauern 4 Stunden, werden von netten jungen einheimischen Leuten durchgeführt und sind umsonst! Lediglich ein kleines Trinkgeld wird am Ende der Tour erwartet, was wir gerne bereit zu geben waren. Die Tour war wirklich klasse und sehr hilfreich für die Orientierung der nächsten Tage. Dabei erfuhren wir auch witzige Geschichten wie zum Beispiel die Sache mit dem "Kaffee mit Beinen". :-) Laut unserem Guide gab es früher nur schlechten Kaffee in Santiago. Daher kam ein findiger Mann auf eine Idee - wenn man den Kaffee von hübschen Mädels in kurzen Röcken verkaufen ließe, dann würden alle nur noch auf die schönen Beine achten und den schlechten Geschmack des Kaffees vergessen. :-) Und dieser Trick funktionierte! Mittlerweile gibt es zwar guten importierten Kaffee in Santiago, aber die "Kaffee mit Beinen"-Läden sind geblieben :-) Dabei gibt es sogar ganz spezielle Läden, die eine "glückliche Minute" anbieten. Dabei wird alle Jubeljahre mal das Café für einen Moment von innen abgeschlossen und die Mädels, die dort bedienen, machen sich für eine Minute nackig :-) Aber dies komme laut unserem Guide sehr selten vor und die Scheiben dieser speziellen Cafés seien auch verkleidet, so dass nicht jeder zuschauen könne. Und er gab uns den Hinweis, dass es sich nicht lohnen würde, den Rest seines Chile-Urlaubes in so einem Café zu sitzen und zu warten. ;-)

Berittene Polizei ist hier allgegenwärtig


Straßenhunde gibt es wahnsinnig viele hier

Kathedrale - Start der Stadtführung

Post

 Pedro de Valdivia (1541), der Gründer der Stadt


Mapuche- Denkmal
Die Mapuche sind eine indigene Volksgruppe, die sehr kriegerisch war
und es als einzige schaffte, sich der Herrschaft der Inka zu entziehen.
Auch setzten sie sich über 300 Jahre lang der Unterjochungdurch die Europäer entgegen.

Präsidentenpalast

Denkmal für Salvador Allende


"Alt und neu im Spiegel der Zeit" (Zitat Jan) :-)

Die Nussbuden gibts hier an jeder Ecke - sowohl die Originale wie dieses und etliche Kopien. :-)
Der Erfinder davon (siehe Foto auf dem Wagen) ist übrigens mittlerweile Millionär :-)

Theater

Hier gab es Mittagessen :-)


Geschenk Deutschlands an Chile

Platz im Künstlerviertel Bellavista


Drei Mal dürft ihr raten, was in diesem hohen Gebäude zu finden ist.... Richtig! Die Telefongesellschaft! :-)

Rio Mapocho - ziemlich hässlich...

Hat lang gedauert, das alles abzupiepeln ;-)

Lecker Eis gab es hier bei Emporio La Rosa :-)
Aber komischerweise bekommt man die Waffel obendrauf




Nachmittags erkundeten wir noch den in der Stadt gelegenen Hügel Santa Lucia, von dem aus man einen schönen Ausblick hatte. Es stand erst eine Einsiedlerhütte auf dem Hügel, dann ein Kloster und später war es eine militärische Festung. Seit 1875 bietet der Park um den Hügel Erholung von der Hektik der Stadt.


Weg zum Hügel :-)




Blick über das dunstige Santiago


Fast wie bei Dornröschen ;-)



Seht ihr den Kolibri???? :-)
Er schlägt pro Sekunde 40 bis 50 Mal mit seinen Flügelchen!!! Unfassbar oder?
Und dabei schlägt sein kleines Herz 400 bis 500 Mal pro Minute!


Neptunbrunnen im Park am Fuße des Hügels

Nochmal aus der Nähe


Für Benni

Schuhpflege gefällig? :-)
 
Die Polizisten sind immer gern bereit für ein kleines Fotoshooting. :-)

Der Stadtführer erzählte uns übrigens, dass die Polizisten in Chile auch gern mit einem Polizeihund auf Kindergeburtstage kommen und mit den Kindern Quatsch machen. Das war immer das Highlight seines Geburtstages :-) Sowas nennt man doch mal volksnah :-)



... hier die Engel noch mal aus der Ferne.

Abends ließen wir uns dann leckeres chilenisches Essen schmecken, in einem Restaurant, das uns der Guide am Morgen ans Herz gelegt hatte.
 
Das war lecker! :-)

Mais mit Fleisch, den chilenischen Namen haben wir vergessen :-) War aber auch lecker!
 
Das war Pastel de Choclo, ein Auflauf aus Mais und Fleisch und seeeehr üppig! Aber gut! :-)

Am nächsten Tag, dem 24.04. spazierten wir nochmals durch die Stadt und auf den Hügel und genossen die schöne Atmosphäre in Santiago. Desweiteren besichtigten wir das Pablo-Neruda-Haus, welches eines von dreien in Chile ist. Darin gab es viel Interessantes aus seinem Leben zu sehen, aber leider durfte man drin nicht fotografieren.


Einer der schönen Innenhöfe


Achtung, nicht den Kopf stoßen! ;-)

Ein Teil des Hauses, der ganze Komplex besteht aus mehreren Gebäuden und kleinen Innenhöfen


Mittag :-)


Viele junge Leute sitzen in Teilen der Stadt und zeichnen

Anschließend haben wir noch das MAVI-Museum (Museo de Artes Visuales) besichtigt, ein Museum der modernen Künste. Aber auch ein paar historische Dinge gab es hier zu sehen.



Lampe aus einem zerfledderten Buch :-)









Altertümliche Kämme

Das war richtig klasse! Ein riesiges 3-D-Wandbild aus Filz,
bestehend aus mehreren Schichten Filz, die ausgeschnitten wurden.

Ebenfalls 3-D-Filzbild

Hier sieht man vielleicht besser, dass es 3-D war

Verschiedene Schichten übereinander


Museum noch mal von außen

Warten auf den Kaffee :-)



Die Häuser haben so schöne Balkone hier!

Der Arme - irgendwer hat ihm Herzen ans Halsband gemacht :-)

Nationalbibliothek

Das ist lieb! Snackbar für die Straßenhunde. :-)

So herrlich - die Straßenhunde hier warten mit an der Ampel bei rot! :-)

Nochmal Hügelbesteigung





Heute etwas mehr Sonne über Santiago.
Aber die Berge, die theoretisch im Hintergrund liegen, muss man sich denken. :-)






Kioskkatzen :-)


Livemusik vor einer Kneipe :-)


Mittwoch früh verließen wir die Stadt dann aber und machten uns auf den Weg ins 120 km entfernt gelegene Valparaiso.


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