Die Togean Islands liegen in einer riesigen Bucht, quasi mitten in der Insel Sulawesi. Obwohl die Inseln sehr schwer zu erreichen sind, hatten wir uns sie als nächstes Ziel ausgesucht. Schwer zu erreichen sind die Inseln deshalb, weil man erstmal eine ganze Weile mit dem Bus anreisen muss und dann auf die nur 2 Mal wöchentlich verkehrende Fähre aufsteigt, um dorthin zu gelangen.
Wikipedia hilft auch hier mal wieder für eine weiterführende allgemeine Info über die Togean Islands ;-)
"Die
Togian-Inseln (
indonesisch:
Pulau Togian) sind eine
Inselgruppe aus 56 Inseln in dem tiefen Einschnitt der
Tomini-Bucht zwischen dem nördlichen und östlichen Festlandarm von
Sulawesi,
Indonesien.
Sie bilden einen 120 km langen, stark fragmentierten Inselbogen. Auf
den verschiedenen Inseln leben insgesamt etwa 40.000 Einwohner in 37
Dörfern. Die Hauptstadt ist Wakai. Sie befindet sich nur 24 Seemeilen
südlich des
Äquators
bei 00° 24.614' Süd, 121°52.137' Ost. Weitere größere Ansiedlungen sind
Katupat, Malengeh und Dolong. Die Bevölkerung besteht aus verschiedenen
ethnischen Gruppen, den Bobongko, Togiani, Suluan, Bajau und den Bajau-Sama-Seenomanden.
Wakai ist durch eine zwei mal pro Woche bediente Fährverbindung mit
Ampana im Süden und mit
Gorontalo
im Norden verbunden. Zusätzlich gibt es mehrmals pro Woche eine Fähre
von Ampana, die auch zu den anderen großen Orten fährt. Der Verkehr
zwischen den Inseln wird von lokalen Booten abgewickelt.Die Togian-Inseln wurden im Oktober 2004 zum
Nationalpark
erklärt. Der Park umfasst alle Inseln der Togians und die Gewässer, in
denen sie liegen. Gleichzeitig wurden die Inseln dem Distrikt Kebupaten
Ampana unterstellt. Davor hatten die
Cyanid- und
Dynamit-Fischerei
gebietsweise starke Schäden an den Korallen verursacht. Heute versucht
man, diese so weit wie möglich zu beheben und die Riffe zu schützen."
Am Samstag, 03.03. ging es dann morgens los mit der Fähre Richtung Togean Islands. Die Fähre fährt ja nur zwei Mal die Woche und hatte nicht nur Touristen geladen, sondern auch jede Menge Lebensmittel, Moppeds, Möbel und natürlich Indonesier :-)
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| Das muss fast alles noch mit ;-) |
Die Togean Islands bestehen wie gesagt aus mehreren Inseln, so dass man die Qual der Wahl hat, welche man besuchen möchte. Man hat die Wahl zwischen einer recht touristischen Insel namens Pulau Kadidiri, die man mit einer kurzen Bootsfahrt von dem Haupthafen Wakai erreicht. Auf Kadidiri gibt es 2 große Resorts mit Tauchcentern und ein schlichteres Guesthouse. Des Weiteren gibt es noch mehrere kleinere bzw weniger touristische Inseln.
Nach langem Hin und Her entschieden wir uns dafür, zuerst auf einer ruhigen Insel namens Malenge abzusteigen. Katie und Hamish hatten den selben Plan, ebenso ein französisches Pärchen (Bea und Stephan), das wir auf der Fähre kennenlernten. Also quartierten wir uns alle 6 in einem netten kleinen Guesthouse ein, wo wir am kleinen Hafen auf Malenge erstmal Abendbrot erhielten. Nach dem Abendessen brachte uns der Besitzer des Guesthouses mit einem kleinen Boot zu der eigentlichen Anlage, wo wir die nächsten Tage verbringen sollten. Obwohl es mittlerweile schon dunkel war, konnten wir sehen, dass wir nach ca 40 Minuten Bootsfahrt eine hübsche kleine Bucht erreichten, wo tatsächlich nur 6 einfache Hütten plus eine Küchenhütte und ein kleines Badehäuschen vorhanden waren. Alles in einem sehr einfachen Zustand, aber absolut idyllisch und wundervoll gelegen. :-) Leider leider haben wir es versäumt, das Badehäuschen zu fotografieren. :-( Es war super schlicht: Hocktoilette, ein Mandi und das wars. Nun möchtet ihr sicher wissen was ein Mandi ist :-) Ein Mandi ist sozusagen ein Schöpfbad, wozu ein Becken mit Wasser und eine Schöpfkelle gehören. Damit kann man wider Erwarten prima duschen, man muss nur aufpassen, dass keine Seifenreste ins Wasserbecken gelangen.
Außer uns 6 Touristen gab es dort nur den Besitzer und seine Schwester, die uns 3 Mal am Tag mit leckerem frischen Essen versorgt hat. Einfach klasse! :-) Somit verbrachten wir 5 Nächte dort mit fröhlichem Nichtstun, Kartenspielen, Buch lesen, Schnorcheln und Schwimmen. Abgesehen davon, dass ich mir beim Schnorcheln heftigst meine Rückseite verbrannt habe, waren es wirklich tolle Tage mit einer netten Truppe. :-) Wie im Paradies :-) Naja fast zumindest, denn 2 Tage lang hat es auch ziemlich dolle geregnet. Aber Anfang März gehört eben noch zur Regenzeit bzw dem Ende derer in Indonesien. Man musste übrigens auch aufpassen, wo man sich draußen hinsetzt bzw wo man langläuft, denn des Öfteren knallten die reifen Kokosnüsse von den Palmen. :-) Und eine Kokosnuss möchte man gewiss NICHT abkriegen! :-)
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| Unsere kleine schöne Bucht :-) |
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| Paradiiiiiiies! :-) |
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Hier sieht man unseren schönen Strand. Robinson Crusoe - ähm Hamish - beim Schnitzen im Hintergrund. :-) |
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| Unsere Hütte :-) |
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| Im Hintergrund das Esszimmer :-) |
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| Herrliches Faulsein :-) |
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| Frische Kokosnuss und der dazugehörige Saft :-) |
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| Unsere Trutzburg :-) |
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| Barbiersalon auf der Insel :-) |
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Das Boot des Besitzers der Hütten - unsere einzige Verbindung zur Außenwelt. Es ist übrigens den einen Morgen nach heftigem Regen und Sturm halb abgegluckert. In unserer Hütte war aber zum Glück die Sorge um ein wegfliegendes Dach unbegründet :-) |
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| Hach.... |
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| Robinson hat eine Schlange gefangen - und natürlich später wieder freigelassen! |
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Keine Angst - sie hat mit dem Hölzchen keine Prügel bekommen, sondern Hamish hat uns damit ihre Zähnchen gezeigt. |
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Unser Mitbewohner in der Hütte :-/ Mein Rucksack war daraufhin immer fest verschlossen! |
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| Hier gab es auch kleine junge Haie. Leider hatte Hamish eines Tages einen an der Angel! |
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| Leider unscharf, aber er hat so gezappelt, während Hamish ihn wieder befreit und freigelassen hat. |
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| Eine riesige Kokosnusskrabbe in ihrem Loch versteckt :-) |
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| So schön, unsere kleine Bucht! Hier konnten wir prima schnorcheln, was wir auch fast täglich taten. :-) |
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| Höhö, am Suchen nach einer guten Schnorchelstelle :-) |
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| Aufgrund meines extremen Sonnenbrandes musste ich mit Schutzkleidung schnorcheln gehen ;-) |
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| Nochmal unser Hüttchen:-) |
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| Relax :-) |
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| Strand zur anderen Seite :-) |
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| Fundstücke vorheriger Gäste |
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| Naja, nen Versuch wars wert ;-) |
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| Sonnenaufgang zum Abschied von Malenge |
Nach 5 wunderbaren Tagen auf Malenge wechselten wir mit der Fähre die Insel, um in der Nähe von Wakai nochmal tauchen gehen zu können. Zuerst landeten wir auf einer Insel, wo uns die Anlage überhaupt nicht zugesagt hat, da alles noch im Bau und die Atmosphäre komisch war. Anschließend sind wir auf die Insel Kadidiri zu einem Resort namens "Black Marlin", das für dortige Verhältnisse sehr schick war und wo wir tauchen gehen konnten. Hier blieben wir 3 Nächte und gingen auch 3 Mal tauchen. Hier trafen wir auch eine sehr nette Reisebekanntschaft aus Rantepao wieder - Hakan aus der Türkei. :-) Die Welt ist soooo klein!
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| Abschied von Malenge's Hafen |
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| Wunderschönes Meer - die Erste :-) |
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| Wunderschönes Meer - die Zweite :-) |
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| Wie immer mal wieder ein wenig seekrank, aber tapfer lächelnd ;-) |
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| Die Kleinen auf dem Weg zur Schule auf einer der Inseln |
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| Hier lebt man wirklich nah am Wasser :-) |
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| Wunderschönes Meer - die Dritte :-) |
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| Nein nein, kein Haialarm, sondern Delfine! :-) |
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| Lumba -Lumba ist indonesisch für Delfin :-) |
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| Wunderschönes Meer - die Vierte :-) |
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| Wunderschönes Meer - die Fünfte :-) |
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| Wunderschö.... Ach egal - Einfach nur traumhaft schön. :-) |
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| Abendstimmung 1 |
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Abendstimmung 2 :-)
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Wunderschöner Sonnenuntergang mit spektakulären Wolkengebilden :-)
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| Meer vor dem Tauchresort |
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| Kokosnusskrabbe |
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| Entzückendes Hundekind :-) |
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Aua!
Mein Rücken tat noch tagelang weh vom Sonnenbrand. Erst bildeten sich
kleine Bläschen, dann schälte es sich wie verrückt - ekelhaft! :-/
Eine Stunde unbedacht ohne Sonnencreme schnorcheln und tagelang dafür büßen, suuuuper....
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| Hier waren der Strand und das Riff nicht so schön wie auf Malenge, aber trotzdem gut. :-) |
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| Eisvogel - leider etwas unscharf, aber er hat so rumgezappelt |
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| Noch mehr Meer :-) |
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| Glücklich und zufrieden steht sie da :-) |
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| So krasse Farben zaubert unsere Kamera ... |
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| ... eigentlich waren die Farben eher so :-) Aber immer noch schön!! |
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| CHEEEEESE :-) |
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| Unser schickes Zimmer von außen... |
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| ... von innen... |
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| ... Badezimmer - fließend Wasser gibts hier allerdings nur stundenweise... |
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| ... Veranda gehörte auch mit dazu :-) Mit Meeresblick, aber das Bild ist leider etwas hell :-) |
Wir haben leider keine Unterwasserkamera, aber jemand der mit uns tauchen war, hat uns freundlicherweise seine Fotos zur Verfügung gestellt. Die Fotos sind von unserem Tages-Tauchausflug zu der Vulkaninsel Una Una.
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| Muräne |
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| Na, erkennt ihr wer hier taucht? ;-) |
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| Mittagspause auf Una Una zwischen den beiden Tauchgängen |
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Das Tauchboot
Man musste hier per Rückwärtsrolle abtauchen, was aber leichter ist als gedacht :-) |
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| Korallen und Fischschwarm |
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| Wahnsinn, was unter Wasser so wächst |
Am Sonntag, 11.03. nahmen wir dann über Nacht die Fähre nach Gorontalo. Dieser Ort liegt wieder auf dem "Festland" von Sulawesi, gehört also nicht mehr zu den Togean Islands.
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| Herzliche Verabschiedung, als wir mit der Fähre vorbeigetuckert sind. Schön wars! :-) |
Ich empfinde eines bei den Bildern - NEID!!! :-)
AntwortenLöschenGruss in die Ferne von Martina
Martina nimmt mir das Wort aus dem Munde. Wie kann man da nur nach 5 Tagen schon wieder abreisen ;-)
AntwortenLöschenTRAAAAAUMHAAAFT so schöne bilder. ich bekomme so was vo habt das echn fernweh.mensch ihr habt das echt schön gemacht ;)lg tini
AntwortenLöschen..ich glaub, ihr habt wahrhaftig das Paradies besucht..
AntwortenLöschenwunder-wunder-wunderschööön, ich freu mich so für Euch, echt toll!
Bitte "Meer" von diesen schönen Fotografien!! :-)
Dickes Küsschen :-)
Gabriele
Wow - die Bilder sind TRAUMHAFT!! :-)
AntwortenLöschenAnna, Gabi, Tini, Martina und Ines:
AntwortenLöschenSchön, dass euch die Bilder gut gefallen. Ihr müsst auch mal hin! Fragen zum Transport dorthin beantworten wir gern :-) Es war wirklich klasse dort und wenn wir mehr Geld hätten, wären wir auch noch nen Moment länger geblieben ;-) Aber die Unterkunft dort mit Vollverpflegung war trotz oder gerade wegen der Einfachheit nicht wirklich günstig... Egal, es war jede Rupie wert! :-)
Liebe Grüße!