Montag, 20. Februar 2012

Indonesien - Von Surabaya über den Mount Bromo bis nach Yogyakarta im Dauerlauf (Java)


Da wir unsere Reise ja nicht komplett durchgeplant bzw durchorganisiert haben, müssen wir unterwegs immer mal wieder unsere Weiterreise planen. Manchmal kommen dabei sehr bequeme und schöne Lösungen heraus, manchmal aber auch sehr nervenaufreibende und anstrengende. :-)

Zu Letzterem könnte man den Ausgang des Sonntags, 19.02. zählen. Nach einem laaaaaangwierigen Aufenthalt auf dem Flughafen in Batam, wo wir eine Zwischenlandung  hatten, kamen wir abends endlich in Surabaya an. Wir hatten uns überlegt, von dort gleich weiter Richtung Mount Bromo zu reisen, um uns gar nicht erst lang in der großen Stadt aufhalten zu müssen. Glücklicherweise klappte es mit der Busverbindung ganz gut, so dass wir noch abends den Bus Richtung Probolinggo nahmen, dem Ausgangsort für Touren zum Mount Bromo. Wir ahnten jedoch nicht, dass der Bus uns dann irgendwann gegen 21 Uhr gefühlt mitten im Nirgendwo auskippt. Kein Hotel oder ähnliche Anzeichen der Zivilisation in Sicht. Super – und das nach einem echt langen Reisetag.

Aber wohl nicht ohne Grund hat uns der Bus vor der Tür eines kleinen Reisebüros abgeladen, was – welch eine Überraschung – Touren zum Mount Bromo anbietet, auch noch zu dieser späten Stunde. :-) Normalerweise organisieren wir unsere Ausflüge und Touren immer gern selbst, aber in Anbetracht der Uhrzeit und keinerlei Hotel in Sicht, haben wir uns dazu hinreißen lassen, ein Pauschalpaket „Mount Bromo“ zu buchen, aber nicht ohne vorher noch um den Preis zu feilschen, auch wenn es ziemlich nervig ist nach so einem langen Tag. Darin enthalten war der sofortige Abtransport im Minibus vom Reisebüro bis zu einem Hotel in der Nähe des Bromo’s, genauer gesagt im Ort Cemara Lawang. Die Übernachtung dort samt Frühstück, der Ausflug zum Mount Bromo pünktlich zum Sonnenaufgang und anschließend die Fahrt im Minibus nach Yogyakarta (unserem nächsten Wunschziel) waren auch inklusive. Das Ganze hat zwar auch eine kleine Stange Geld gekostet, aber wir wollten gern nur noch den Weg des geringsten Widerstandes bzw Aufwandes gehen. :-)
Nach 23 Uhr kamen wir dann endlich todmüde beim Hotel an und sind nur noch ins Bett gefallen. (nach 17stündiger Reise).  Denn um 4 Uhr morgens ging es schon wieder los – auf zur Sonnenaufgangstour am Mount Bromo! Nach einer kurzen Jeepfahrt und anschließendem kleinem Fußmarsch konnten wir dann auch tatsächlich einen herrlichen Sonnenaufgang bestaunen. Anschließend wurden wir noch Richtung eines Kraters gefahren, den wir erklimmen konnten und so einen schönen Ausblick hatten. Zwar gab es leider keinen Qualm und Schwefelgestank, aber es war trotzdem gut. ;-)


So ein schöner Blick vom Flugzeug aus :-)

Bromo noch bei Morgendämmerung


 

Klasse, wie die Wolken einziehen, oder?



        


Für den wenigen Schlaf sehen wir doch gar nicht sooo schlecht aus ;-)

:-)


           


Krater neben dem Mount Bromo, wo wir später hochgekraxelt sind


Da wo die Wolke grad hängt, da war unser Guesthouse :-)

Sie hat nur Qualm im Kopp und muss mal Dampf ablassen :-)

Die Faulen oder Gehbehinderten können hoch reiten, bzw sich hoch führen lassen :-)

Ebene vorm Krater mit Kloster
   


Krater von oben :-)

Könnte auch auf dem Mond sein, oder? :-)




Alleine ist man hier aber auch nicht, kam grad ein Schwall Asiaten an :-)




Aus der Baaaaaaaaaaahn!!! Cool Mc Cool kommt geritten :-)



Beim anschließenden Frühstück am Hotel genossen wir noch die tolle Aussicht auf den Mount Bromo, denn das Hotel lag ganz in der Nähe.

               


Es war wirklich eine schöne Unterkunft, da wurde uns echt nicht zu viel versprochen! Leider hatten wir aufgrund unseres „Pauschalpaketes“ keine Zeit mehr, dort noch spazieren zu gehen und die tolle Landschaft zu genießen (einer der Gründe, warum wir sonst keine Pauschalangebote nutzen…). Nun ja, nach dem Frühstück hieß es also schon Abschied nehmen. Zusammen mit ein paar anderen Touristen wurden wir in den Minibus verfrachtet und innerhalb von 12 endlos erscheinenden Stunden nach Yogyakarta gekarrt. Zwischendurch hatten wir natürlich auch noch einen platten Reifen. :-)


3 Kommentare:

  1. Hallo Ihr Zwei,
    vielen Dank für Eure weiteren Berichte! Schaue oft rein und freue mich über jeden neuen Beitrag!
    Gruss aus Stuttgart von Martina

    AntwortenLöschen
  2. Schön, wieder ein neuer bericht. Die Bilder von dem Krater sind echt... wow! *staun* Das sieht total irre aus, so unwirklich irgendwie...

    Lustig, in Yogyakarta ist momentan eine Bekannte von mir unterwegs, das sagt mir nun also immerhin was... *lach*

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  3. @ Martina: Hey schön, dass du uns noch treu geblieben bist, auch wenn wir so lang nicht schreiben konnten. Aber langsam kommen wir wieder voran, wenn wir weiterhin Internetverbindung haben :-)

    @ Anna: Danke schön :-) Ist ja witzig, dass deine Bekannte in Yogya ist. Wir haben dort auch eine Medizinstudentin getroffen, ist sie auch eine?
    LG

    AntwortenLöschen