Samstag, 25. Februar 2012

Indonesien - Yogyakarta mit Borobudur und Prambanan (Java)

Montag, den 20.02. kamen wir abends nach 12 Stunden Minibusfahrt in Yogyakarta an und haben außer Hostelsuche nichts weiter gemacht. Dieses Hotel haben wir dann am nächsten Morgen gewechselt, weil es uns eigentlich zu teuer war. Anschließend haben wir mit Susann aus Berlin (die ebenfalls mit im Minibus saß) den Sultanspalast besichtigt und sind noch ein wenig durch Yogyakarta gestromert. Im Sultanspalast sprach ein Indonesier übrigens Jan an und sagte zu ihm , dass er ein sehr reicher Mann sein müsse. Warum? Weil er gleich zwei Frauen hat! :-)


Unsere Unterkunft

Witzige Türdekoration :-)

Unser luxuriöses Zimmer ;-)
Links hinter der Westernschwingtür war das Badezimmer :-)
Straße in Yogya

Tolles Kunstobjekt :-)

Schönes Postgebäude


Hier kommen nun die Bilder vom Sultanspalast: 






Den kennen wir schon - Ganesha :-)


Ein absolut grandioser Schnappschuss :-)



Anschließend gab es diese leckere Spezialität: "Gudeg" hieß es glauben wir.
Es war Jackfruit mit Reis und anderem Gemüse.

Eingangstor zu der Stadt in der Stadt, die um den Sultanspalast liegt.


Mittwoch haben wir dann einen Ausflug mit Susann und den anderen beiden Mädels aus dem Minibus gemacht, Neeta aus London und Cho-Ing aus Holland (Jan war der Hahn im Korb :-)). Ziel war der in der Umgebung Yogya`s gelegene buddhistische Tempel Borobudur. Eigentlich eine richtig schöne Anlage, aber wenn man schon in Kambodscha Angkor Wat gesehen hat, ist man schon etwas verwöhnt und findet Borobudur nur noch "nett" :-). Ist gemein, ich weiß, aber leider irgendwie auch wahr. Außerdem verlangen die dort einen astronomischen Eintritt, der uns aber nicht von der Besichtigung abhalten konnte. Hier aber noch ein paar Infos über Borobudur, um es wieder gut zu machen ;-) Dabei zitiere ich einfach mal Wikipedia, der Einfachheit halber! :-)


"Borobudur (auch Borobodur) ist eine der größten buddhistischen Tempelanlagen Südostasiens.
Die kolossale Pyramide befindet sich rund 25 Kilometer nordwestlich von Yogyakarta auf der Insel Java in Indonesien. Borobudur wurde 1991 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.
Gebaut wurde die Stupa vermutlich zwischen 750 und 850 während der Herrschaft der Sailendra-Dynastie. Als sich das Machtzentrum Javas im 10. und 11. Jahrhundert nach Osten verlagerte (vielleicht auch in Verbindung mit dem Ausbruch des Merapi 1006), geriet die Anlage in Vergessenheit und wurde von vulkanischer Asche und wuchernder Vegetation begraben. 1814 wurde sie wiederentdeckt, aber erst im Jahr 1835 brachten Europäer sie wieder ans Tageslicht. Ein Restaurierungsprogramm in der Zeit zwischen 1973 und 1984 brachte große Teile der Anlage wieder zu früherem Glanz.

Insgesamt neun Stockwerke türmen sich auf der quadratischen Basis von 123 m Länge. An den Wänden der vier sich stufenartig verjüngenden Galerien befinden sich Flachreliefs in der Gesamtlänge von über fünf Kilometern, welche das Leben und Wirken Buddhas beschreiben. Darüber liegen drei sich konzentrisch verjüngende Terrassen mit insgesamt 72 Stupas, welche die Hauptstupa von fast 11 m Durchmesser umrahmen."


Markt in der Nähe von Borobudur


Von links nach rechts: Unbekannte Mutti mit Tigermützenkind, Neeta, Cho-Ing, Susann und der Hahn :-)



Die Armen - in der knallen Sonne gefangen :-/

Ist der süß?

So, endlich angekommen :-)
 
Jan, Cho-Ing und die posende Neeta :-)
Da taucht Borobudur auf! :-)

Schönen Ausblick auf den Merapi (aber nicht den, den wir bestiegen haben, der war in Sumatra :-))

Klasse, wie nah man den ranzoomen konnte! :-)

Wahnsinn, wie viele Steine hier verbaut wurden!

Gib Pfötchen! :-)





Die Tradition verlangt, dass sich jeder einen Wickelrock umbindet

Trotz Wolken hat es geblendet :-) Bevor hier jemand lacht :-)




Flachreliefs


Stein auf Stein, so muss das sein :-)




Die Souvenirgeier warten schon :-)

Ok, wenn wir die Bilder jetzt wieder sehen, müssen wir zugeben, dass Borobudur schon schön ist! :-)

Die sind aus Holz! :-)
Heimweg mit dem Bus

Moppeds fahren auch ein paar hier.... :-)

Jan fährt immer mit, daher der konzentrierte Blick ;-) Er hat das im Blut :-)

Nein, das ist nicht das Königspaar, sondern Werbung für eine Tanzveranstaltung :-)

Unsere Erkundungstour mit den Mädels ging dann am Donnerstag weiter. Diesmal machten wir uns auf den Weg zu dem hinduistischen Tempel Prambanan, ebenfalls in der Nähe Yogyakartas gelegen. Hier kamen wir in den Genuss einer kostenlosen Führung von ein paar Mädels, die wohl eine Ausbildung oder ein Praktikum als Reiseführerinnen machten und nun "Versuchskaninchen" brauchten. Haben sie aber ganz gut gemacht, so  dass wir ihnen auf den anschließend ausgeteilten Bewertungsformularen gute Kritiken gaben :-) Der Eintrittspreis hier war allerdings auch wieder stolz.

An dieser Stelle zitiere ich mal wieder Wikipedia, um euch über Prambanan zu informieren. Unseren Indonesienreiseführer haben wir nämlich schon wieder nach Hause geschickt und können daher leider nicht mehr selbst die Informationen rausschreiben ;-)

"Prambanan ist die größte hinduistische Tempelanlage Indonesiens und befindet sich etwa 18 km östlich von Yogyakarta auf der Insel Java. Errichtet wurde Prambanan um das Jahr 850, entweder unter Rakai Pikatan, einem König von Mataram, oder unter Balitung Maha Sambu während der Sanjaya-Dynastie. Schon bald nach seiner Fertigstellung wurde der Tempel verlassen und begann zu verfallen.
Der Wiederaufbau des Komplexes begann 1918 und ist noch nicht abgeschlossen. Das Hauptgebäude wurde erst 1953 fertiggestellt. Vor allem das Wiederauffinden und die korrekte Zuweisung des ursprünglichen Baumaterials bereitet Probleme, da oftmals Material an weit entfernten Bauten wiederverwendet wurde. So werden nur Gebäude wiederaufgebaut, von denen mindestens 75 Prozent der ursprünglichen Steine vorliegen, und von vielen der kleineren Schreine kann man immer noch nicht viel mehr als die Grundmauern sehen. Die Anlage ist einer der größten hinduistischen Tempel in Südostasien. Sie wurde 1991 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Charakteristisch ist die hohe und spitze Bauform, die typisch für hinduistische Tempel ist, sowie die strenge Anordnung zahlreicher Einzeltempel um das 47 m hohe Hauptgebäude in der Mitte. Die Anlage setzt sich aus acht Hauptschreinen oder -tempeln zusammen, sowie mehr als 250 Einzeltempeln, die die Hauptschreine umgeben. Die drei größten Schreine, Trisakti („drei heilige Orte“) genannt, sind den drei Göttern Shiva dem Zerstörer, Vishnu dem Bewahrer, und Brahma dem Schöpfer geweiht. Das entspricht der Grundstruktur der Trimurti - der Hindu-Göttertrinität -, die sich in vielen hinduistischen Tempelanlagen, auch in Indonesien (z. B.: Besakih in Bali), wiederfindet.
Auf dem gleichen Areal, aber in einiger Entfernung von den hinduistischen Tempeln befindet sich auch eine Anlage mit drei kleineren buddhistischen Tempelkomplexen (ebenfalls völlig oder teilweise beschädigt und unter Rekonstruktion). Im weiteren Umkreis um den Prambanan befinden sich noch zahlreiche weitere Tempel, von denen viele unter Asche- und Schlammschichten liegen, die von Ausbrüchen des nahen Vulkans Merapi stammen. Durch ein starkes Erdbeben am 27. Mai 2006 wurde die Tempelanlage des Prambanan, die ohnehin gerade restauriert wurde, schwer beschädigt. Um das genaue Ausmaß der Schäden zu erfassen, wurde die Anlage für einige Wochen geschlossen. Es wurden schwere strukturelle Schäden an den Candi Brahma, Vishnu und Garuda festgestellt. Seit Juli 2006 laufen erneute groß angelegte Renovierungsarbeiten. Wie genau die strukturellen Schäden an den genannten Candi behoben werden sollen ist noch offen. Zur Diskussion steht unter anderem ein kompletter Neuaufbau. Seit August 2006 ist Prambanan wieder für Besucher geöffnet. Die Schreine, die Vishnu und Brahma gewidmet sind, können wieder betreten werden."



Prambanan von Weitem :-)


Flachreliefs gabs auch hier :-)

Wahnsinn, wie die das damals nur per Muskelkraft gebaut haben!









Freitag, der 24.02. war dann unser Faulsein- und Organisiertag. Nach etlichem Hin und Her haben wir uns für die Weiterreise auf die Insel Sulawesi entschieden, da es dorthin gerade billige Flüge gab und die Flüge zu unserem eigentlichen Wunschziel Flores sehr teuer waren. Sulawesi wollten wir zuerst auslassen, da es eine ziemlich große Insel ist und man daher auch einige Zeit braucht, um es zu bereisen. Aber wie ihr ja wisst, sind Pläne dazu da, um geändert zu werden.  :-) Und daher buchten wir einen Flug auf die Insel Sulawesi, genauer gesagt in die Stadt Makassar für den kommenden Tag. Allerdings ging der Flug leider nicht für den günstigen Preis ab Yogyakarta zu buchen. Daher stand uns für den Samstag ein Mammut-Reisetag bevor: Zuerst 8 Stunden mit dem Bus nach Surabaya, dann von dort nach Makassar fliegen und leider mitten in der Nacht ankommen. Aber nun ja, was tut man nicht alles, um Geld zu sparen :-)


Blick vom Hostelbalkon

Straße vor dem Hostel

So ein tolles Gemälde!!!
Aber leider konnten wir den verschwommenen Schnappschuss ergattern -
Bilder kaufen ist für uns grad etwas unpraktisch - leider!
Moschee

Mittagessen an der Straße bei strömendem Regen :-)
An den Straßenbuden ist es doch am Leckersten!


Unser Fazit zu Yogyakarta ist übrigens positiv. Trotz der vielen Touristen dort ist es trotzdem noch angenehm und man kann durchaus auch noch Ecken finden, wo mehr Einheimische als Touristen sind. :-) Es kommen übrigens viele ausländische Studenten her (auch ein paar Deutsche haben wir kennengelernt), um ein Auslandssemester zu absolvieren, also eine interessante Stadt auch aus Studentenaugen gesehen.

 




3 Kommentare:

  1. Schöne Berichte und Fotos habt Ihr wieder eingestellt! Danke! Die Vulkanlandschaft ist herrlich und die Riesenblüte im Dschungel ist auch toll! Anton kann sich natürlich für die lustigen bunten Autos begeistern.
    Wir haben endlich sommerliche Temperaturen und heute Abend wird gegrillt. Viel Spaß in Argentinien und vergeßt nicht, mal einen Tango zu tanzen!
    Tschüßi

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  2. Huhu Ines! :-)
    Danke für den lieben Kommentar :-) Ach das klingt toll, zuhause grillen bei schönem Wetter! Das ist eins der Dinge, auf die wir uns Zuhause wieder dolle freuen! :-) Tango tanzen - na da muss ich Jan aber noch guuuut zureden! :-)
    LG

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  3. Auch wir haben lecker gegrillt heute abend und hatten dabei drei Gäste :-)
    Na, bloß gut, dass ihr bald wieder nach Hause kommt,bevor Jan noch mehr Mädels um sich schart, aber vielleicht würde es da sogar mit dem Tango klappen :-)

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