In Cebu City auf Cebu angekommen, quartierten wir uns in einem Guesthouse ein, wo man sich selbst verpflegen konnte, da sie eine Freiluftküche zur Verfügung stellten. Das war praktisch und daher besorgten wir uns erstmal ein paar Lebensmittel im Supermarkt. Abends gab es dann lecker Spaghetti. :-)
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| Fähre, die uns nach Cebu brachte |
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| Eingang zum Guesthouse |
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| Die offene Küche |
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Ganz besonders ist das Bild an der Wand zu beachten,
denn vor kurzem wurde der Raum mit frischer Farbe aufgehübscht und ein
erbärmlicher Farbgeruch hing noch in der Luft!
("Just breathe" bedeutet "Einfach nur atmen" ;-)) |
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Am nächsten Tag gab es dann große Aufregung, weil mittags die Erde bebte. Später stellte sich heraus, dass das Beben eine Stärke von 6,9 hatte und zwischen den Inseln Cebu und Negros stattfand. Auf Negros wurden sogar Menschen tödlich verletzt, auf Cebu glücklicherweise nicht. Abends, als wir gerade beim Essen saßen, gab es nochmal ein deutlich spürbares Nachbeben. Ein schlimmes Gefühl, wenn so plötzlich der sichere Boden unter deinen Füßen wackelt…
Ein paar Stunden nach dem Erdbeben am Mittag brach plötzlich große Panik in Cebu City aus, denn über die Medien wurde eine Tsunami-Warnung der Stufe 2 herausgegeben und die Leute rannten aus den Häusern und versuchten sich, auf höher gelegene Orte in Sicherheit zu bringen. Als diese Warnung herausgegeben wurde, befanden wir uns gerade im Krankenhaus. Mitten im Gespräch mit dem Arzt wurde es plötzlich laut und hektisch auf dem Flur und alle rannten aus dem Gebäude Richtung Berg. Im ersten Moment war uns der Grund für diese Hektik gar nicht klar. Vor der Tür des Gebäudes haben wir mit dem Wachmann gesprochen, der uns die Situation erklärte. Mit ihm haben wir ausgemacht, zurück ins Gebäude auf das Dach zu gehen, falls eine Welle kommt. Nach einer guten Stunde kamen die Leute so langsam wieder zurück in die Stadt, unter anderem auch der Arzt. Er war zuvor an uns vorbei gerannt, um seine Frau in Sicherheit zu bringen, weil sie nicht schwimmen kann. Als ob schwimmen helfen würde bei einer Tsunamiwelle...
Glücklicherweise ist auch hier nichts passiert, es kam keine Flut und niemand wurde verletzt. Im Krankenhaus waren wir übrigens,weil wir dachten, Jan hätte eine schlimme blutige Blasenentzündung. Es stellte sich aber heraus, dass alle Werte in Ordnung waren und es nur daran lag, dass Jan alles mögliche und unmögliche zu essen probieren muss. Er hatte nämlich einen Tag vorher sehr unnatürlich rot gefärbtes WAS-AUCH-IMMER-ES-WAR in einer Essensbude gegessen. :-)
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Nach der ganzen Aufregung gab es erstmal Kaffee und Kuchen,
schließlich ist man ja im Urlaub... ;-) |
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| Eine Straße in Cebu City |
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| ..und Straße in die andere Richtung |
Am nächsten Morgen fuhren wir dann zum Flughafen, um unsere Reise Richtung Indonesien fortzusetzen.
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