Am Sonntag, 20.05., nahmen wir morgens um 11.15 Uhr den Bus nach Sucre, der ca 3 Stunden brauchen sollte. Nach knapp 2 Stunden stoppte der Bus für eine kleine Mittagspause, die uns sehr willkommen war. Doch anschließend hielt der Bus nach einer kurzen Fahrt schon wieder, weil die Straße wegen einer Autorallye gesperrt war. :-) Da kennen die hier nix - da wir einfach mal die einzige Straße von A nach B für Stunden abgesperrt. :-) So mit verbrachten wir gut 2,5 Stunden damit, den gelegentlich heranbrausenden Autos zuzusehen und die an den Ständen angeboteten Gerichte zu testen. :-)
In Sucre angekommen, ließen wir uns von einem netten Taxifahrer zum Hostel bringen, wo ein freundlicher Holländer, den wir in Potosi kennengelernt hatten, schon 2 Betten für uns reserviert hatte, da er bereits einen Tag zuvor hier ankam.
Beim anschließenden Rundgang durch Sucre waren wir wirklich erstaunt, wie schön diese Stadt zurecht gemacht worden ist. Es gibt viele tolle strahlend weiße Kolonialgebäude und überall wird gestrichen und renoviert. Sucre hat 216.000 Einwohner und ist die offizielle Hauptstadt von Bolivien, auch wenn der Regierungssitz und die Staatskasse in La Paz sitzen. 1991 wurde Sucre zum UNESCO-Weltkultuerbe ernannt. Am 6. August 1825 wurde in Sucre die Unabhängigkeit Boliviens ausgesprochen und die neue Republik geschaffen, die nach ihrem Befreier Simon Bolivar benannt wurde. Im Jahre 1538 wurde die Stadt von den Spaniern gegründet und "La Plata" genannt. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde sie in "Sucre" zu Ehren eines Generals im Unabhängigkeitskampfes umbenannt.
In Sucre gibt es sehr viele Touristen, die Spanischkurse belegen. Wahrscheinlich weil es sich in dieser Stadt eben durchaus auch länger aushalten lässt, weil es so schön hier ist. Da wir sowieso noch keine feste Reiseroute für Bolivien hatten, beschlossen wir auch spontan, einen 4-tägigen Spanisch-Crashkurs mit 20 Stunden zu belegen.
Montag morgen meldeten wir uns beim Deutsch-Bolivianischen-Institut für einen Kurs an und nachmittags hatten wir bereits die ersten beiden Stunden. Wir sind zwar beide Anfänger, aber ich hatte schon ein paar Vokabeln Vorsprung vor Jan, weil ich vor x-Jahren mal einen kleinen Wochenendkurs an der VHS besucht hab und meine liebe Freundin Rosa aus Spanien kommt. Aber Jan schlug sich tapfer und machte seine Sache prima! :-)
Abends gönnten wir uns einen Kinobesuch und schauten uns den Film "The devil's miner" an. Er handelt von der Arbeit in den Minen von Potosi, dem Ort, wo wir vorher waren. Erzählt wird der Film aus der Perspektive eines 14-jährigen Jungen, der in der Mine arbeiten muss, um seine Familie zu ernähren, weil sein Vater früh verstorben ist. Sehr trauriger Film, aber unbedingt empfehlenswert. http://www.thedevilsminer.com/
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag hatten wir jeweils 3 Schulstunden vormittags und 3 nachmittags. Da wir beide Privatunterricht zu zweit nehmen, kann man sich dabei nicht wirklich ausruhen oder hinter jemandem verstecken, was den Unterricht zwar anstrengend, aber auch wirksam macht. Das Problem ist lediglich, sich die vielen Vokablen auf die Schnelle zu merken, aber wir tun unser Bestes. Sogar Hausaufgaben bekommen wir auf! :-)
Freitag der 25.05. war ein großer Feiertag und somit war ganz Sucre auf den Beinen und es gab zahlreiche Umzüge. Selbst der Präsident kam aus La Paz angereist, wir haben ihn aber nicht gesehen.:-)
Anschließend gingen wir noch zum Frisör. Diesmal war aber nicht Jan an der Reihe, sondern die blonden Funzeln mussten dran glauben. Leider hat die Reise meinen Haaren ziemlich zugesetzt, so dass ich ein ganzes Stückchen abschneiden lassen musste. Aber sie wachsen ja wieder - hoffentlich! :-) Abends nahmen wir dann den Nachtbus Richtung La Paz.
| Mit diesem tollen Teil sind wir gefahren. ;-) |
| Mittagessen unterwegs: Suppe mit schwimmenden Pommes :-) |
| Alle warten, bis das Rennen zu Ende ist :-) |
| Da kommt gerade einer angebraust :-) |
| ... und weg ist er wieder |
| Die Damen versorgten uns mit Livemusik :-) |
| Für Verpflegung war gesorgt |
| Er fand Autorennen nicht so spannend ;-) |
| War gar nicht so schlecht das Essen :-) |
In Sucre angekommen, ließen wir uns von einem netten Taxifahrer zum Hostel bringen, wo ein freundlicher Holländer, den wir in Potosi kennengelernt hatten, schon 2 Betten für uns reserviert hatte, da er bereits einen Tag zuvor hier ankam.
Beim anschließenden Rundgang durch Sucre waren wir wirklich erstaunt, wie schön diese Stadt zurecht gemacht worden ist. Es gibt viele tolle strahlend weiße Kolonialgebäude und überall wird gestrichen und renoviert. Sucre hat 216.000 Einwohner und ist die offizielle Hauptstadt von Bolivien, auch wenn der Regierungssitz und die Staatskasse in La Paz sitzen. 1991 wurde Sucre zum UNESCO-Weltkultuerbe ernannt. Am 6. August 1825 wurde in Sucre die Unabhängigkeit Boliviens ausgesprochen und die neue Republik geschaffen, die nach ihrem Befreier Simon Bolivar benannt wurde. Im Jahre 1538 wurde die Stadt von den Spaniern gegründet und "La Plata" genannt. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde sie in "Sucre" zu Ehren eines Generals im Unabhängigkeitskampfes umbenannt.
| Auch am Abend ist Sucre wunderschön! |
In Sucre gibt es sehr viele Touristen, die Spanischkurse belegen. Wahrscheinlich weil es sich in dieser Stadt eben durchaus auch länger aushalten lässt, weil es so schön hier ist. Da wir sowieso noch keine feste Reiseroute für Bolivien hatten, beschlossen wir auch spontan, einen 4-tägigen Spanisch-Crashkurs mit 20 Stunden zu belegen.
Montag morgen meldeten wir uns beim Deutsch-Bolivianischen-Institut für einen Kurs an und nachmittags hatten wir bereits die ersten beiden Stunden. Wir sind zwar beide Anfänger, aber ich hatte schon ein paar Vokabeln Vorsprung vor Jan, weil ich vor x-Jahren mal einen kleinen Wochenendkurs an der VHS besucht hab und meine liebe Freundin Rosa aus Spanien kommt. Aber Jan schlug sich tapfer und machte seine Sache prima! :-)
| Deutsch-Bolivianisches Institut |
| Tolle Idee mit der Fahne - beide Flaggen in einer vereint :-) |
| Innenhof des Institutes |
| Wanddeko im Innenhof :-) |
| Mittags gingen wir auf den Markt, wo man toll Mittagessen konnte. |
| Saftläden gab es auch einige, lecker und sooo günstig! Toll! :-) |
| Das Mittagessen bestand immer aus Vorsuppe und Hauptgericht :-) |
| Unsere Lieblingsessensbude :-) |
| Lecker Chorizo-Wurst! Pommes und Reis ist hier übrigens die gängige Beilage ;-) |
| Bei mir gab es irgendwelches Fleisch mit Soße, auch gut :-) |
| Schuhputzer gibt es hier fast an jeder Ecke |
| Da unten ist die Fleischabteilung |
| Die kleinen Stände mit frischem Orangensaft gibt es auch überall in der Stadt |
| Lecker Halbmond :-) |
| Iglesia de Santo Domingo |
| Kathedrale |
| Abends konnte man ebenfalls am Markt essen, auch ganz kalorienarm :-) Das Gelbe ist übrigens tatsächlich Banane. |
Abends gönnten wir uns einen Kinobesuch und schauten uns den Film "The devil's miner" an. Er handelt von der Arbeit in den Minen von Potosi, dem Ort, wo wir vorher waren. Erzählt wird der Film aus der Perspektive eines 14-jährigen Jungen, der in der Mine arbeiten muss, um seine Familie zu ernähren, weil sein Vater früh verstorben ist. Sehr trauriger Film, aber unbedingt empfehlenswert. http://www.thedevilsminer.com/
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag hatten wir jeweils 3 Schulstunden vormittags und 3 nachmittags. Da wir beide Privatunterricht zu zweit nehmen, kann man sich dabei nicht wirklich ausruhen oder hinter jemandem verstecken, was den Unterricht zwar anstrengend, aber auch wirksam macht. Das Problem ist lediglich, sich die vielen Vokablen auf die Schnelle zu merken, aber wir tun unser Bestes. Sogar Hausaufgaben bekommen wir auf! :-)
| So viele Vokabeln! Und das war nur ein Bruchteil... |
| Fleißig am Lernen! :-) |
| Weg zum Aussichtspunkt |
| Plaza Anzures, der Platz beim Aussichtspunkt |
| Franziskanerkloster von 1601, "Iglesia de la Recoleta" |
| Blick über Sucre |
| Souvenirstände gab es hier oben natürlich auch ;-) |
| Iglesia de Santo Domingo |
| Viele Leute verkaufen dieses Popcorn-ähnliche Zeug auf den Straßen |
| Mittags waren wir wieder am Markt essen - es war einfach unschlagbar günstig und lecker :-) |
| Teil der Kathedrale |
| Andras, das ist für dich :-)) |
Freitag der 25.05. war ein großer Feiertag und somit war ganz Sucre auf den Beinen und es gab zahlreiche Umzüge. Selbst der Präsident kam aus La Paz angereist, wir haben ihn aber nicht gesehen.:-)
| Auch die Kleinen haben schon mitgemacht :-) |
| Manche hatten auch weniger Spaß an der Sache ;-) |
| Vitaminstoß am Markt-Obststand :-) |
| Das war genau neben dem Deutsch-Bolivianischen Institutes |
| Markt von außen |
| Auch sehr künstlich aussehende Torten gab im Markt |
| Kleidungsabteilung des Marktes |
| Unser leicht chaotischer 8er- Schlafsaal |
| Die Polizei hier fährt mit Harleys durch die Gegend :-) |
| Gemalert wird hier an allen Ecken und Enden - keine Ahnung wer anschließend den Bürgersteig schrubbt ;-) |
| Wackeldackel :-) |
| Zuckerrohr |
| Platz des 25. Mai |
| Straße, in der wir gewohnt haben |
| Schokoladenfest!!! Da mussten wir natürlich hin :-) |
| Pferde sind ja sowieso schon toll, aber wenn sie auch noch aus Schokolade sind!!!! Hammer! :-) |
| Leckereien überall |
Anschließend gingen wir noch zum Frisör. Diesmal war aber nicht Jan an der Reihe, sondern die blonden Funzeln mussten dran glauben. Leider hat die Reise meinen Haaren ziemlich zugesetzt, so dass ich ein ganzes Stückchen abschneiden lassen musste. Aber sie wachsen ja wieder - hoffentlich! :-) Abends nahmen wir dann den Nachtbus Richtung La Paz.
¡Me gusta que aprendas español! :))))
AntwortenLöschenWie Ihr seht, hänge ich ganz schön hinterher mit dem Berichte lesen, haha
Muchos besos!
Tita
Hola Tita!
AntwortenLöschenNaja mit meinem Spanisch ist es nicht so weit her, aber es reicht mittlerweile zum Überleben ;-) Musst dann mit mir üben :-)
Berguns :-)