Montag, 14. Mai 2012

Bolivien - Tour in die Salar de Uyuni 1


Montag morgen, 14.05., wurden wir morgens um 7.30 Uhr von einem Bus an unserem Hostel abgeholt und zur chilenisch-bolivianischen Grenze gefahren, die nicht weit entfernt ist. Erstmal mussten wir am chilenischen Posten unsere Ausreise machen, dann am bolivianischen Posten unsere Einreise. Anschließend wurden wir auf einen der wartenden Jeeps verteilt, zusammen mit 4 anderen Personen. 6 weitere Leute wurden einem anderen Jeep zugewiesen, so dass wir eine Reisegruppe von 12 Leuten waren. Eine Familie mit 2 Kindern aus England, ein französisches Pärchen, ein brasilianisches Pärchen, ein Mädel aus der USA und eine Frau aus Deutschland. 

Grenzposten mitten im Nirgendwo :-)
 
Mehrere Jeeps warten schon auf Fahrgäste

Der Bus dient heutzutage als Toilettenhaus...

Unser Gepäck wurde auf dem Dach des Jeeps verschnürt, nachdem wir noch ein Frühstück angerichtet bekamen. Anschließend ging es los.

Mit dem Bus kamen wir an, bevor wir in einen Jeep wechselten. Er nahm nach dem Frühstück auch gleich andere Touristen mit zurück nach San Pedro, die von Uyuni angereist kamen.




Am ersten Tag bekamen wir verschiedene Lagunen zu sehen, teilweise mit dort lebenden Flamingos. Diese waren allerdings ziemlich weit entfernt und schwer zu erkennen. Wir bekamen auch nochmal Geysire zu sehen, die mit denen in Chile aber nicht mithalten konnten. Schön war aber, dass wir nochmal an einem heißen Pool gehalten haben, welcher auch richtig toll heiß war. Dort trafen wir witzigerweise ein englisches Pärchen wieder, mit denen wir in Indonesien mal tauchen waren! Wie klein ist doch diese Welt! :-)









Laguna Verde in 4350 m Höhe








Ganz schön einsam hier...




Das war herrlich in dem heißen Pool! :-)
 

Wie gesagt - nicht so toll wie in Chile ;-) Aber trotzdem schön!


 

Unsere Unterkunft für die erste Nacht lag allerdings an der schönsten der besuchten Lagunen, der Laguna Colorada (4278 m über Meeresspiegel). Sie erstrahlt in einem herrlichen Rot und zahlreiche Flamingos tummeln sich dort. Der See hat seinen Namen aufgrund seiner auffälligen roten Färbung, die von der vorherrschenden Algenart und vom hohen Mineralstoffgehalt seines Wassers hervorgerufen wird. Der See ist extrem flach, seine Tiefe schwankt von 0,5 bis 1,5 m. An dieser Stelle noch ein paar Infos über Flamingos (danke Wikipedia :-)):

Alle Flamingoarten sind einander sehr ähnlich. Sie haben lange, dünne Beine, einen langen Hals und ein rosa Gefieder. Aufrecht stehend sind Flamingos 90 bis 155 cm hoch. Die Rosafärbung des Gefieders ist auf die Aufnahme von Carotinoiden mit der Nahrung zurückzuführen. Diese sind vor allem in planktonischen Algen enthalten. Der Flamingo-Organismus kann diese Carotinoide mit Hilfe von Leberenzymen umwandeln; dabei entstehen mehrere Pigmente, vor allem Canthaxanthin, das in Haut und Federn ausgewachsener Flamingos eingelagert wird. Jungvögel haben ein graues Gefieder mit keinen oder wenigen rosa Pigmenten. Ebenso führt die unnatürliche Ernährung von Zoo-Flamingos dazu, dass sie ein eher weißes Gefieder haben. Die gemeinsamen Merkmale aller Flamingoarten sind das mehr oder weniger intensiv rosafarbene Gefieder sowie der hochspezialisierte Schnabel (Seihschnabel) und der Zungenapparat. Der Rand des Schnabels weist eine Lamellenstruktur auf, die zusammen mit der Zunge einen Filterapparat bildet, mit dem Flamingos Plankton aus dem Wasser filtern können.



Hier kommt die schöne rote Laguna Colorada in Sicht
   







Unser Hotel

Tolle Büsche gab es hier







 




 







Aussichtshäuschen, aber leider verschlossen









Gymnastik :-)



Essbereich im Flur des Hostels

Unser Schlafsaal
 
Nach einem schönen Spaziergangan an der Lagune und einem üppigen Abendessen zogen wir uns in unsere Schlafsäle zurück und kuschelten uns in viele Decken und / oder Schlafsäcke, je nachdem was die Leute so dabei hatten. Zum Glück standen dort etliche Decken zur Verfügung, denn es war empfindlich kalt. Das Hotel selbst war sehr schlicht, es gab keine Duschen, ein Waschbecken und 2 Toiletten ohne Toilettenspülung. Nur mit Wasser aus einer Tonne und einem kleinen Kanister konnte gespült werden. Leider haben dieses System nicht alle anwesenden Touristen verstanden (es waren noch mehrere Gruppen dort untergebracht), so dass die Toiletten nach ein paar Stunden mehr als ekelhaft aussahen….


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