Montag morgen, 14.05., wurden wir morgens um 7.30 Uhr von
einem Bus an unserem Hostel abgeholt und zur chilenisch-bolivianischen Grenze
gefahren, die nicht weit entfernt ist. Erstmal mussten wir am chilenischen
Posten unsere Ausreise machen, dann am bolivianischen Posten unsere Einreise.
Anschließend wurden wir auf einen der wartenden Jeeps verteilt, zusammen mit 4
anderen Personen. 6 weitere Leute wurden einem anderen Jeep zugewiesen, so dass
wir eine Reisegruppe von 12 Leuten waren. Eine Familie mit 2 Kindern aus
England, ein französisches Pärchen, ein brasilianisches Pärchen, ein
Mädel aus der USA und eine Frau aus Deutschland.
Am
ersten Tag bekamen wir verschiedene Lagunen zu sehen, teilweise mit dort
lebenden Flamingos. Diese waren allerdings ziemlich weit entfernt und schwer zu
erkennen. Wir bekamen auch nochmal Geysire zu sehen, die mit denen in Chile
aber nicht mithalten konnten. Schön war aber, dass wir nochmal an einem heißen
Pool gehalten haben, welcher auch richtig toll heiß war. Dort trafen wir
witzigerweise ein englisches Pärchen wieder, mit denen wir in Indonesien mal
tauchen waren! Wie klein ist doch diese Welt! :-)
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| Laguna Verde in 4350 m Höhe |
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| Ganz schön einsam hier... |
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| Das war herrlich in dem heißen Pool! :-) |
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| Wie gesagt - nicht so toll wie in Chile ;-) Aber trotzdem schön! |
Unsere Unterkunft für die erste Nacht lag allerdings an der schönsten der
besuchten Lagunen, der Laguna Colorada (4278 m über Meeresspiegel). Sie erstrahlt in einem herrlichen Rot
und zahlreiche Flamingos tummeln sich dort. Der See hat seinen Namen aufgrund seiner auffälligen roten Färbung, die von der vorherrschenden Algenart und vom hohen Mineralstoffgehalt seines Wassers hervorgerufen wird. Der See ist extrem flach, seine Tiefe schwankt von 0,5 bis 1,5 m. An dieser Stelle noch ein paar Infos über Flamingos (danke Wikipedia :-)):
Alle Flamingoarten sind einander sehr ähnlich. Sie haben lange, dünne
Beine, einen langen Hals und ein rosa Gefieder. Aufrecht stehend sind
Flamingos 90 bis 155 cm hoch. Die Rosafärbung des Gefieders ist auf die Aufnahme von Carotinoiden mit der Nahrung zurückzuführen. Diese sind vor allem in planktonischen Algen enthalten. Der Flamingo-Organismus kann diese Carotinoide mit Hilfe von Leberenzymen umwandeln; dabei entstehen mehrere Pigmente, vor allem Canthaxanthin, das in Haut und Federn ausgewachsener Flamingos eingelagert wird. Jungvögel haben ein graues Gefieder mit keinen oder wenigen rosa
Pigmenten. Ebenso führt die unnatürliche Ernährung von Zoo-Flamingos
dazu, dass sie ein eher weißes Gefieder haben. Die gemeinsamen Merkmale aller Flamingoarten sind das mehr oder weniger intensiv rosafarbene Gefieder sowie der hochspezialisierte Schnabel (Seihschnabel)
und der Zungenapparat. Der Rand des Schnabels weist eine
Lamellenstruktur auf, die zusammen mit der Zunge einen Filterapparat
bildet, mit dem Flamingos Plankton aus dem Wasser filtern können.
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| Hier kommt die schöne rote Laguna Colorada in Sicht |
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| Unser Hotel |
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| Tolle Büsche gab es hier |
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| Aussichtshäuschen, aber leider verschlossen |
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| Gymnastik :-) |
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| Essbereich im Flur des Hostels |
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| Unser Schlafsaal |
Nach einem schönen Spaziergangan an der Lagune
und einem üppigen Abendessen zogen wir uns in unsere Schlafsäle zurück
und kuschelten uns in viele Decken und / oder Schlafsäcke, je nachdem was die
Leute so dabei hatten. Zum Glück standen dort etliche Decken zur Verfügung,
denn es war empfindlich kalt. Das Hotel selbst war sehr schlicht, es gab keine
Duschen, ein Waschbecken und 2 Toiletten ohne Toilettenspülung. Nur mit Wasser
aus einer Tonne und einem kleinen Kanister konnte gespült werden. Leider haben
dieses System nicht alle anwesenden Touristen verstanden (es waren noch mehrere
Gruppen dort untergebracht), so dass die Toiletten nach ein paar Stunden mehr
als ekelhaft aussahen….
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