Da die Fahrt von Pursat nach Battambang nur rund 3 Stunden dauerte, erreichten wir diese Stadt bereits am Vormittag des 15.12. Wir fanden auch schnell ein einigermaßen akzeptables Zimmer in einem Guesthouse direkt am Fluss. Es hatte zwar kein Doppelbett, sondern zwei einzelne Betten und das Waschbecken lief nicht durchs Rohr ab, sondern direkt auf die Fliesen, aber wir konnten den Preis auf 5 $ pro Nacht herunterhandeln und damit war es ok für uns. :-)
Viele Leute kommen nach Battambang, um die alten Kolonialbauten anzuschauen und hier mit dem Bambuszug zu fahren, aber das hatten wir ja schon in Pursat erledigt. Rund um Battambang gibt es aber ein paar nette Tempel und Höhlen zu erkunden, so dass wir uns in einem Café über den Ausflug informierten und einen Tuktukfahrer dafür buchten.
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| Hübsches altes Haus |
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| Schick, schick :-) |
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| Uferpromenade |
Das absolute Highlight unseres Ausflugs kam zuerst - ein Ausflug zum einzigen (!!) Winzer Kambodschas, wo wir erstmal ein Gläschen Wein und Brandy verkosteten. :-) Lecker wars!
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| Prost :-) |
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Hier stand auch ein Geisterhäuschen.
Es gibt sie oft in Kambodscha zu sehen und sie sind dafür da, dass die Seelen der Verstorbenen ein Zuhause haben.
Oft werden davor Essen und Getränke als Spenden abgestellt.
Eine schöne Idee! |
Dann ging es nach Phnom Banan, einem Tempel, der hoch auf einem Berg liegt. Man muss erstmal 358 Treppenstufen erklimmen, um in seine Nähe zu kommen. Erbaut wurde er im 11. Jahrhundert und erinnert mit seinen 5 Türmen an Angkor Wat. Angeblich soll er sogar als Vorbild gedient haben. Neben dem Tempel gab es noch eine Höhle zu besichtigen, ein alter Mann führte uns für ein kleines Entgeld mit Taschenlampen hindurch.
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| Indiana Jan :-) |
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| Garuda (das Vogelwesen) und darunter Naga (das Schlangenwesen) |
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| Die Schilder gibt es leider noch immer an manchen Ecken zu sehen |
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| See auf dem Weg zur Höhle |
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In der Höhle.
Achtung - nicht den Kopf anstoßen! |
Anschließend fuhren wir mit unserem Fahrer durch herrliche Landschaft zu einem Hügel mit weiteren Tempeln, Phnom Sampeau. Vom „Gipfel“ hat man einen tollen Ausblick über die Umgebung. Auf halber Höhe des Hügels befindet sich wieder etwas Schreckliches – die sogenannten Killing Caves. Hier wurden auch etliche Menschen von den Roten Khmer zu Tode geprügelt und in die Höhle geworfen. In der Höhle steht nun ein Denkmal, wo Knochen hinter Glas ruhen. Ein riesiger liegender Buddha aus Gold (oder vergoldet) befindet sich ebenfalls in der Höhle. Als wir wieder am Tuktuk angekommen warn, sagte uns der Fahrer, dass gleich bei Eintritt der Dämmerung Billionen von Fledermäusen aus einer Höhle losfliegen würden. Und tatsächlich startete kurz darauf ein endloser Zug von Fledermäusen durch die Luft und verschwand über den Bäumen. Verrückt! :-)
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| Bauern haben ihre Enten zum Schwimmen an den Fluss getrieben |
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| Und nun gehts wieder heim :-) |
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| Eingang zur Killing Cave |
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| Buddha |
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| Gedenken an die Ermordeten |
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| Tempel auf dem Berg |
Nachdem wir nun die Sehenswürdigkeiten rund um Battambang so fix besichtigt hatten, organisierten wir gleich unsere Weiterreise für den kommenden Tag. Unser nächstes Ziel sollte Siam Reap sein, der Ausgangspunkt für die Besichtigung des gigantischen Tempelgeländes Angkor. Um dorthin zu kommen, hat man die Wahl zwischen Bus oder Boot. Wir entschieden uns für das Boot, was eine sehr schöne siebenstündige Fahrt sein soll. Zwar etwas teurer als der Bus, aber angeblich lohnenswert. Nun ja, wir werden sehen. Praktischerweise war in den Ticketpreis von 17 $ pro Person auch die Abholung vom Hotel inklusive und sogar dann in Siam Reap der Transport per Tuktuk vom Hafen zu einem Ort unserer Wahl in der Stadt. In Siam Reap sollte ein Tuktukfahrer mit einem Namensschild auf uns warten, der uns kostenlos zu einem Ort unserer Wahl fahren sollte. So die optimistische Theorie... ;-)
ooooh wie gruselig in diesem "gemäuer".wie haben die diesen buddha da rein bekommen?und das dritt letzte bild is der haaaaammer =)tini
AntwortenLöschenHuhu Tünüüüü :-)
AntwortenLöschenDie Gemäuer waren echt gruselig. Stimmt - keine Ahnung, wie die das riesige Dinge reinbekommen haben! Schööön, dass du so fleißig mitliest!
Liebste Grüße
Sabrina
Frohe Weihnachten wünschen die Großmänner aus Hoywoy.
AntwortenLöschenWas habt denn ihr als Weihnachtsbaum?
Hallo ihr Lieben! Danke für die lieben Grüße! :-) Naja im Prinzip sitzen wir hier unter Bambus und Palmen :-)Da kommt nicht wirklich so eine Weihnachtsstimmung auf wie Zuhause...
AntwortenLöschenViele Grüße aus Laos,
Jan und Sabrina
Viele Grüße aus Sachsen, aber ohne Schnee.
AntwortenLöschenWir haben hier mal die Enfernung per Straße rechnen lassen und sind dabei auf 13459 km gekommen. Mit einen guten BUS soll das in 7 Tagen
und 9 Stunden zu schaffen sein. Da Ihr aber auf
der Insel DON DET sitzt, würden wir nur bis
Nakasong kommen und müßten das letzte Stückchen
mit einen Schifflein fahren.
Also macht mal weiter, war mal so eine Überlegung.
Tschüss, die Großmänner aus Hoywoydada
Halbzeit für euch?? Einen guten Rutsch und natürlich ein glückliches und gesundes 2012 mit noch vielen tollen Erlebnissen!!!!
AntwortenLöschensilki
Wir wünschen Euch ein frohes, gesundes neues Jahr und weiterhin viel Vergnügen auf Eurer Reise! 1000Dank für Eure hinreisende Berichterstattung!!!
AntwortenLöschenEine dicke Umarmung aus Schwerin schickt Euch Ina & Co
PS: Es regnet hier seit Wochen:-(
@ Großmänner :-)
AntwortenLöschenAlso bei uns hat es auch nicht geschneit ;-) Ui, das ist ja ne ganze Menge an Kilometern! Also macht euch mal auf den Weg, dass ihr uns noch einholen könnt. Bei den vielen Grenzübergängen, die zu passieren sind, muss man noch ein wenig Zeit draufrechnen :-)
@ Silki:
Aaaaah, nicht davon reden, dass schon fast die Hälfte vorbei ist... Schlimm!!! Geht so schnell rum die Zeit! Danke für deine lieben Grüße, für dich auch ein schönes neues Jahr!
@ Hinkelhubers ;-)
Schööön, mal wieder von dir zu hören!! Wir wünschen euch auch das Allerbeste und bedanken uns für das Lob! :-) Bei euch sonst alles gut, außer dem ollen Wetter? Schick mir doch mal deine email an jasa@will-hier-weg.de
Dicken Drücker zurück!